Schlaganfall-Patient in Corona-Zeiten: Warten auf die Herz-OP – Top News

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Der Münchner hat Glück gehabt.

Er konnte rechtzeitig versorgt werden.

Doch eine Untersuchung hat gezeigt: Der 55-Jährige hat ein Loch am Herzen.

Das ist eine beunruhigende Nachricht.

Dazu kam lange Zeit die Unsicherheit: Wann kann er endlich operiert werden? Neben der ständigen Angst ist Michael Steiner nun auch aufgeregt wegen der bevorstehenden Operation.

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“Ich denke die ganze Zeit immer wieder an den Eingriff.

Es ist schon eine lange Zeit, bis es so weit ist.

Die Warterei macht einen nicht glücklicher.

Langsam kehren die bayerischen Kliniken wieder in den Regelbetrieb zurück.

Wegen Corona geschobene Operationen werden mittlerweile nachgeholt.

So auch die Herz-OP von Michael Steiner.

Der 55-Jährige hatte vor knapp vier Monaten einen Schlaganfall.

Das Warten hat endlich ein Ende.

Michael Steiner ist erleichtert, denn nach wochenlangem Warten hat der Münchner einen OP-Termin.

Gäbe es Corona nicht, wäre er schon längst operiert worden.

Aber die Kliniken in Bayern mussten Betten für Corona-Patienten freihalten – planbare und nicht dringende Eingriffe mussten verschoben werden.

Michael Steiner hatte vor knapp vier Monaten einen Schlaganfall.

Der viel arbeitende Ingenieur hatte plötzlich Seh- und Sprachstörungen.

Er konnte die Beschwerden nicht einordnen.

Seine Frau drängte ihn, zum Arzt zu gehen.

Der überwies ihn sofort ins Krankenhaus.

Schlaganfall-Patient Michael Steiner muss vor seiner OP einen Coronatest machen.

Das hat die Klinik angeordnet.

Nur wenn er nicht an Covid-19 erkrankt ist, kann der Eingriff vorgenommen werden.

Sein behandelnder Arzt, Kardiologe Stefan Sack an der München Klinik Neuperlach warnt: Auch wenn sein Schlaganfall rechtzeitig behandelt wurde, das Loch im Herzen bleibt eine Gefahr.

“Man sollte das jetzt zügig verschließen.

Wir sind froh, dass wir uns nach der langen Corona-Pandemie-Phase jetzt auch wieder den anderen Herzpatienten widmen können, die eine Hilfe brauchen und die einen Eingriff brauchen.

Gefühlslage des Patienten: Angst und Erleichterung vor OP

Arzt: “Das Loch im Herzen bleibt eine Gefahr”

Kliniken kehren nur langsam in den Normalbetrieb zurück

Stau an aufgeschobenen Operationen in bayerischen Kliniken

Wunsch von Schlaganfall-Patient: Weniger arbeiten und in Urlaub fahren

Im Verbund der München Klinik mit den fünf Standorten mussten viele nicht dringende OPs zunächst verschoben werden, um ausreichend Betten für potentielle Covid-19-Patienten freizuhalten.

Zahlen für alle bayerischen Kliniken gibt es dazu nicht.

Bundesweit sind laut Deutscher Krankenhausgesellschaft hunderttausende Operationen Corona-bedingt verschoben worden.

“Es hat sich in den letzten Wochen zweifellos ein Stau von Patienten gebildet, weil ja viele planbare OPs über Wochen abgesagt werden mussten.

Und die können jetzt auch nur schrittweise abgebaut werden”, sagt Siegfried Hasenbein von der bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG).

Weniger Operationen, frei gebliebene Kapazitäten: Wirtschaftliche Einbußen sind für viele Kliniken in Bayern die Folge der Corona-Pandemie.

Langsam kehren die bayerischen Kliniken wieder in den Regelbetrieb zurück.

Wegen Corona geschobene Operationen werden mittlerweile nachgeholt.

So auch die Herz-OP von Michael Steiner.

Der 55-Jährige hatte vor knapp vier Monaten einen Schlaganfall.

Auch wenn die bayerischen Kliniken mittlerweile wieder schrittweise mehr operieren dürfen: Zum Regelbetrieb kehren sie nur langsam zurück.

Noch immer gelten strikte Hygiene- und Schutz-Maßnahmen.

So kontrollieren Security-Mitarbeiter an vielen Münchner Kliniken die Eingänge.

Alle Besucher und Patienten müssen Maske tragen und ihre Hände desinfizieren.

Auf sensiblen Stationen herrscht Besuchsverbot, auf anderen Stationen gilt die Regel: pro Patient nur ein Besuch, die Kontaktdaten werden schriftlich festgehalten.

Außerdem müssen die Kliniken in Bayern noch immer mindestens 15 Prozent ihrer Kapazitäten für Corona-Patienten freihalten, heißt es aus dem Gesundheitsministerium.

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Schlaganfall-Patient Michael Steiner hat sich für die Zukunft vorgenommen, sein Leben neu zu ordnen.

“Ich möchte gern ein bisschen ruhiger arbeiten, weniger Überstunden machen und, ganz ehrlich, mal wieder schön in Urlaub fahren”, sagt der 55-jährige Familienvater.

Die Operation hat der Münchner übrigens inzwischen gut überstanden.

Schlaganfall-Patient in Corona-Zeiten: Warten auf die Herz-OP

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