Siemens mit Umsatzrückgang in der Schweiz im 1. Halbjahr

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Zürich (awp) – Der Industriekonzern Siemens hat in der Schweiz im ersten Halbjahr einen Rückgang hinnehmen müssen. Der Umsatz schrumpfte gegenüber dem Vorjahressemester von 1,2 Milliarden auf 1,1 Milliarden Franken.

Grund dafür sei der Bahngeschäft und das Energiemanagement, sagte Finanzchef Jörn Harde am Mittwoch am Rande einer Medienkonferenz im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP: “Wir haben etwas weniger Trafos verkauft.” Dieses Projektgeschäft sei halt schwankend.

“Im Vorjahr hatten wir im Bahngeschäft einige Sonderaufträge der SBB”, sagte Harde. 2018 sei extrem erfolgreich gewesen.

Dagegen laufe das Industriegeschäft und die Gebäudetechnik gut. “Wir sind ganz zufrieden”, sagte Harde. Im Gegensatz zum Weltmarkt sei der Schweizer Markt noch einigermassen stabil. Der Handelsstreit zwischen den USA und China sei hierzulande nicht direkt spürbar.

jb/rw

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