Sind Schmerzmittel im Fußball schon Doping? – Top News

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Über ein Jahr lang haben die Teams von ARD und Correctiv nach eigenen Angaben recherchiert.

Dabei wurden Gespräche mit mehr als 150 Bundesliga-Spielern, Ex-Profis, Trainern, Teamärzten, Wissenschaftlern und Funktionären geführt.

Daneben sei eine deutschlandweite Befragung unter 1.

100 Fußballerinnen und Fußballern durchgeführt worden.

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Im Ersten läuft am 9.

Juni die Doku “Geheimsache Doping: ‘Hau rein die Pille!'” von 22.

45 Uhr bis 23.

30 Uhr.

Ein Film von Hajo Seppelt, Wigbert Löer, Patricia Corniciuc, Josef Opfermann und Jonathan Sachse.

“Von der Kreisklasse bis zur Bundesliga sind die nur vermeintlich harmlosen Substanzen für viele Spieler zu unverzichtbaren Begleitern geworden – mit zum Teil dramatischen gesundheitlichen Folgen”, teilt die ARD-Dopingredaktion mit.

Nach Ansicht der Rechercheteams stelle sich nach diesem Umfrageergebnis deshalb die Frage, “ob Schmerzmittel auf die Dopingverbotsliste gehören.

” Der Deutsche Fußball-Bund zeige sich angesichts der Zahlen ebenso besorgt.

“Schockierend ist, dass es auch im Amateurfußball passiert”, sagte DFB-Präsident Fritz Keller der ARD.

“Ich wusste, dass das Problem besteht, aber das präventiv einzunehmen, ist einfach Dummheit.

” Er wolle nun über die Landesverbände und über die Trainer eine Sensibilisierung schaffen.

Denn der Sport im Amateurbereich sei “zur Gesunderhaltung gedacht und nicht dafür, dass man sich kaputt macht”, betonte Keller.

Die ausführlichen Ergebnisse ihrer Recherchen präsentieren ARD-Dopingredaktion und Correctiv auf der Webseite www.

pillenkick.

de.

Nur Schmerzmittel oder schon Doping? Eine neue Recherche der ARD-Dopingredaktion enthüllt, dass zahlreiche Fußballer legale Schmerzmittel einnehmen, weil sie eine Leistungssteigerung erhoffen.

Mögliche Schäden für die Gesundheit werden ignoriert.

“Der deutsche Fußball hat ein großes Problem mit Schmerzmitteln.

” Was zunächst harmlos klingt, könnte nach gemeinsamen Recherchen der ARD-Dopingredaktion und des Recherchezentrums Correctiv zu einem ernstzunehmenden Problem werden.

Das aus Sicht der ARD-Dopingredaktion alarmierendste Ergebnis: “Mehr als 40 Prozent der genannten Gründe für die Einnahme von Schmerzmitteln beziehen sich auf die Motivation, im Spiel eine bessere Leistung abrufen zu wollen – unabhängig von Schmerzen oder Verletzungen.

Mehr als 40 Prozent nehmen Schmerzmittel für bessere Leistung

DFB besorgt

Webseite und TV-Doku mit den Ergebnissen

Nur Schmerzmittel oder schon Doping? Eine neue Recherche der ARD-Dopingredaktion enthüllt, dass zahlreiche Fußballer legale Schmerzmittel einnehmen, weil sie eine Leistungssteigerung erhoffen.

Mögliche Schäden für die Gesundheit werden ignoriert.

Sind Schmerzmittel im Fußball schon Doping?

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