So lief die Stichwahl per Post in Schwaben – Top Meldungen

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Historische Stichwahl: Bei der ersten reinen Briefwahl in Schwaben fällt die Wahlbeteiligung höchst unterschiedlich aus. In Augsburg gab es Kritik wegen nicht zugestellter Wahlunterlagen.

Diese Stichwahl ist jetzt schon historisch: Zum ersten Mal fand in Schwaben eine Abstimmung über Bürgermeister und Landräte ausschließlich per Briefwahl statt. Wegen der Infektionsgefahr durch das Corona-Virus wurde das Abstimmungsprozedere komplett umgestellt. Unter diesen Bedingungen fiel die Wahlbeteiligung vielerorts sehr verschieden aus.

Stichwahl: Alle Informationen und Ergebnisse finden Sie hier.

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Während beispielsweise in Hohenaltheim (Lkr. Donau-Ries) 87 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgaben, waren es in Buchloe (Lkr. Ostalläu) nur knapp 35 Prozent.

Nicht alle Wahlberechtigten in Augsburg haben ihre Unterlagen zur Stichwahl bekommen: Laut einer Bürgerin aus der Jakobervorstadt habe ein komplettes Haus mit neun Wohneinheiten keine Stimmzettel zur Briefwahl erhalten. Augsburgs Wahlleiter Dieter Roßdeutscher sagte dazu, dass es immer wieder vorkomme, dass Unterlagen nicht ankommen.

Laut Roßdeutscher habe die Stadt Augsburg bis vergangenen Mittwoch um die Mittagszeit alle Wahlunterlagen an die Deutsche Post übergeben. Bürger, die keine Unterlagen bekommen haben, konnten sich bis Samstagmittag noch im Wahlamt Augsburg melden.

Betroffene Wahlberechtigte hätten dann Ersatzunterlagen bekommen. Wer sich bis dahin nicht mehr gemeldet hatte, der konnte an der Wahl nicht teilnehmen.

Wahlbeteiligung unterschiedlich

Augsburg: Nicht alle Unterlagen angekommen?

Ersatzunterlagen nur bis Samstagmittag abzuholen

So lief die Stichwahl per Post in Schwaben

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