So schöpft Heinrich von Kalnein die Klangfülle des Saxophons aus – Top News

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Aufgenommen hatte Heinrich von Kalnein seine Soli bei seinem Musikerfreund Joachim Kühn, in dessen Studio auf Ibiza.

Die Aufnahme der Rhythmusgruppe entstand, ganz unüblich, erst später, ebenfalls vollständig improvisiert.

Heinrich von Kalnein lud dazu Vertreter der jüngsten österreichischen Jazzgeneration ein, die Bassistin Gina Schwarz und den Schlagzeuger Lukas König.

Und er war von dem Spiel der beiden so begeistert, dass er sein Bariton-Saxophon auspackte und spontan noch ein paar zusätzliche Tracks aufnahm.

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Aber natürlich gibt es die eine Oberfläche, die diese so unterschiedlichen Produktionen verbindet, doch.

Das Möbiusband dieser Produktion ist gewissermaßen der Klang des Saxophons, dieses mit Messing verkleideten Holzblasinstruments, das gefühlvoll hauchen, erschreckt kreischen oder stolz dahingockeln kann und oft genug direkt auf unserer Gefühlsklaviatur spielt.

Das gelingt Heinrich von Kalnein und seinen Mitbläsern Jaka Arh am Sopransax, Jonathan Herrgesell am Altsax und Cristina Martinez am Tenorsax zum Beispiel dann, wenn sie einen traurigen Tango blasen.

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Sein Spiel ist tief in den Traditionen des Jazz verwurzelt und doch wagt der Saxophonist und Flötist Heinrich von Kalnein immer Experimente in Grenzbereichen.

Zu seinem 60.

Geburtstag beschenkt er sich quasi selbst mit der Doppel-CD „Möbius Strip“.

Dieser volle, warme, lyrische Ton.

Der auch beim unbegleiteten Solo hörbare Swing.

Das alles ist typisch für Heinrich von Kalnein.

Im Booklet seiner neuen CD dankt er zwei Dutzend Saxophonisten für prägende Einflüsse – von Cannonball Adderley bis Lester Young, von Albert Ayler bis Wayne Shorter.

Kalneins Spiel ist tief in der Jazztradition verwurzelt, aber er bleibt dort nicht stehen, wagt immer wieder Experimente, erkundet Randbereiche.

“Möbius Strip” hat Heinrich von Kalnein diese Doppel-CD genannt.

Ein Möbiusband ist ein in sich verdrehtes Band, das nur eine Oberfläche besitzt.

Diese Doppel-CD dagegen hat durchaus zwei verschiedene Seiten: einmal wild, ungezügelt und im Moment entstanden – das ist die “Into The Now” betitelte CD mit Improvisationen.

Und einmal wohlgeordnet, mit Kompositonen, bei denen jeder Ton vorher festgelegt ist, das ist zweite CD mit dem Titel “Saxotonics – Music for Saxophone Quartett”.

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“Möbius Strip” ist bei Natango Music erschienen.

Ein in sich verdrehtes Band

Eintauchen in die Klangwelt des Saxophons

Eigentlich sind es die vielen Klangmöglichkeiten des Saxophons, die uns Heinrich von Kalnein auf “Möbius Strip” präsentiert.

Ein Ohrenschmaus für jeden Jazz- und Saxophon-Fan.

Sein Spiel ist tief in den Traditionen des Jazz verwurzelt und doch wagt der Saxophonist und Flötist Heinrich von Kalnein immer Experimente in Grenzbereichen.

Zu seinem 60.

Geburtstag beschenkt er sich quasi selbst mit der Doppel-CD „Möbius Strip“.

So schöpft Heinrich von Kalnein die Klangfülle des Saxophons aus

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