Söder: Schüler vor Pfingsten “mindestens einmal” in der Schule – Top News

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“Eigentlich sollte das Ziel sein, dass vor Pfingsten jeder Schüler zumindest einmal wieder in der Schule war”, sagte Söder.

Möglich seien etwa ein zeitversetzter Unterricht sowie eine Reduktion auf die Kernfächer.

Die bereits erarbeiteten “guten, klugen, pädagogischen Konzepte” müssen nun laut Söder miteinander verzahnt werden.

Alles müsse aber mit “maximalen Schutzmaßnahmen” geschehen – denn wer zu schnell die Schulen öffne, müsse sie “am nächsten Tag vielleicht wieder schließen”.

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Eltern-Kind-Gruppen für die Kinderbetreuung, eventuell Einzelbesuche im Altenheim und eine raschere Rückkehr der Schüler an die Schulen – diese Lockerungen der Corona-Maßnahmen hat CSU-Chef Markus Söder heute in Aussicht gestellt.

Bis spätestens kommende Woche will die bayerische Staatsregierung eigene Konzepte zur Lockerung der Corona-Beschränkungen für Kindergärten, Schulen und Pflegeheime vorlegen.

Das erklärte CSU-Chef Markus Söder nach einer Sitzung seines Parteivorstands in München.

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Seit heute sind im Freistaat die Abschlussklassen der jeweiligen Schulen wieder zurück im Unterricht.

Für alle anderen Schüler, Kindergärten und Kindertagesstätten gibt es trotz anderslautender Forderungen von Eltern, Verbänden und Parteien bisher keinerlei bekannte Pläne.

Vor einer Wiederöffnung der Kitas könnten laut Söder in Bayern feste Eltern-Kind-Gruppen ermöglicht werden.

Diese müssten demnach offiziell eingetragen werden, damit die Gesundheitsbehörden im Zweifel alle Personen nachvollziehen können.

Konkret könnte das bedeuten, dass die Eltern zweier Familien abwechselnd die Kinder betreuen.

Das hatte zuletzt auch die Grünen-Fraktion im bayerischen Landtag gefordert.

Kita-Kinder: Bald Eltern-Kind-Gruppen?

Altenheime: Einzelbesuche “sehr reduziert” denkbar

Freie Wähler: Kontaktlose Sportarten erlauben

Bei jüngeren Kindern im Kita-Alter muss laut Söder rasch geklärt werden, wie stark sie an der Verbreitung des Corona-Virus beteiligt sind.

Sollten sich Meldungen bestätigen, wonach Kleinkinder in geringerem Maße als ursprünglich gedacht andere anstecken, dann sind laut dem CSU-Chef auch schnellere Öffnungen der Kitas denkbar.

Wichtig sei hierfür letztlich auch eine Einschätzung des Robert-Koch-Instituts, betonte Söder.

Eltern-Kind-Gruppen für die Kinderbetreuung, eventuell Einzelbesuche im Altenheim und eine raschere Rückkehr der Schüler an die Schulen – diese Lockerungen der Corona-Maßnahmen hat CSU-Chef Markus Söder heute in Aussicht gestellt.

Zur aktuellen Lage der Corona-Pandemie in Bayern sagte Söder, die Situation habe sich auf einem sehr guten Level eingependelt.

Aktuell steckt demnach ein Corona-Infizierter im Freistaat durchschnittlich 0,57 andere Menschen an.

Man nehme aber das Szenario eines Rückfalls sehr ernst, betonte Söder.

“Mit Corona kann man keinen Kompromiss schließen.

Auch für die bayerischen Alten- und Pflegeheime könnte es laut Söder in absehbarer Zeit Lockerungen geben.

Zwar habe der Schutz der älteren Generation in der Corona-Pandemie weiter absolute Priorität.

Dennoch seien “sehr reduziert” Einzelbesuche einer festen Kontaktperson denkbar.

Mit einem entsprechend weiterentwickelten Schutzkonzept könne man “gegen die Einsamkeit” vorgehen.

Der parlamentarische Geschäftsführer der Freien Wähler im Landtag, Fabian Mehring, sagte dem BR, die aktuelle Disziplin der Menschen würde andernfalls torpediert.

Denn aktuell dürften sie mit einer Kontaktperson auf 1,5 Meter Abstand spazieren gehen, aber nicht über 20 Meter entfernt Tennis spielen.

Dennoch müsse etwa die Benutzung von Duschen und Waschräum streng geregelt werden.

Von den Freien Wählern, aktuell Koalitionspartner der CSU in der Staatsregierung, kommt derweil die Forderung, das Betretungsverbot für bestimmte Sportstätten in den nächsten Wochen aufzuheben.

Konkret geht es um sogenannte kontaktlose Sportarten wie Tennis, Golf oder auch Schützenvereine.

Mehring will die Forderung im Koalitionsausschuss mit der CSU vortragen – und ist nach eigenen Angaben guter Dinge, dass eine Lösung gefunden wird.

Auch für Kontaktsportarten wie Fussball, Basketball oder Handball fordert Mehring einen Zeitplan, der den Vereinen eine Perspektive gebe.

Wenn der FC Bayern anfange zu trainieren, müssten auch Amateurvereine einen Ausblick bekommen.

Ähnlich hatte sich auch Ministerpräsident Söder zuletzt geäußert.

Söder: Schüler vor Pfingsten “mindestens einmal” in der Schule

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