Sonnensystem-Rätsel endlich gelöst, dank salzigem Weltraumgestein

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Ein Weltraumrätsel, bei dem sich die Wissenschaftler schon lange am Kopf kratzen, ist dank der salzigen Oberfläche eines Kometen und einiger fleißiger Forscher endlich gelöst worden.

Untersuchungen haben seit langem gezeigt, dass Kometen anscheinend 10 Mal weniger Stickstoff haben, als sie nach dem wissenschaftlichen Verständnis ihrer Entstehung haben sollten. Dies hat die Wissenschaftler verwirrt und die Suche nach dem fehlenden Element ausgelöst.

Das Geheimnis wurde von einem Kometen namens 67P/Churyumov-Gerasimenko gelüftet, der von der Raumsonde Rosetta der Europäischen Weltraumorganisation umkreist wurde. Die Sonde nahm einen Fundus von Bildern des Kometen auf, und eine Analyse ergab, dass etwas einen Teil des von seiner Oberfläche abprallenden Lichts absorbierte.

Eine Gruppe von Forschern der Universität Grenoble in Frankreich und anderer europäischer Institutionen schuf in einem Labor gefälschte Kometen und simulierte verschiedene Zusammensetzungen, um herauszufinden, welche Verbindungen das Licht aufsaugen.

Dabei stießen sie auf diesen “fehlenden” Stickstoff, der die Forscher anderswo vor ein Rätsel gestellt hatte. Es stellte sich heraus, dass der Absorptionseffekt durch Ammoniumsalze entlang der Kometenoberfläche verursacht wurde.

Der Durchbruch könnte nicht nur die Stickstofffrage lösen, sondern auch erklären, wie der Stickstoff möglicherweise von Kometen zur Erde transportiert wurde und wie die Gasriesen in unserem Sonnensystem entstanden sind.

Die Forschung wurde am Freitag in der Zeitschrift Science veröffentlicht.

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