Spanien: Anstieg der COVID-19-Todesfälle, Neuinfektionsplateau

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OVIEDO, Spanien

In Spanien wurden am Freitag fast 12.800 neue Coronavirus-Infektionen und 241 weitere Todesfälle durch COVID-19 registriert.

Die Zahl der Neuinfektionen bleibt hoch, aber stabil. Allein im letzten Monat meldete das Land fast 318.000 neue Fälle, womit die Gesamtzahl auf über 860.000 angestiegen ist.

Am vergangenen Freitag meldete das Land 11.325 Fälle, und vor zwei Wochen lag die Zahl bei 12.272. Vor drei Wochen jedoch brach das Land mit fast 14.400 Fällen seinen bisherigen Tagesrekord.

Das Wachstum der Neuinfektionen ist in den einzelnen spanischen Regionen sehr unterschiedlich. In dieser Woche meldete Madrid einen starken Rückgang der Fälle, während Katalonien und Andalusien den Rekord für die meisten täglichen Infektionen seit Beginn der zweiten Welle in dieser Woche gebrochen haben.

Dennoch könnten Verzögerungen bei der Meldung und der Einsatz von Antigen-Schnelltests für Diagnosen, die nicht in den Daten enthalten sind, zu dem scheinbaren Plateau der Neuinfektionen beitragen.

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Die Todesfälle hingegen zeigen einen stetigen Anstieg. In der letzten Woche wurde bestätigt, dass in Spanien fast 1.000 Menschen an COVID-19 gestorben sind.

Laut der Johns-Hopkins-Universität hat Spanien inzwischen die vierthöchste Pro-Kopf-Todesrate von COVID-19 in der Welt. In realen Zahlen hat Spanien mit 32.929 bestätigten Todesfällen vor kurzem Frankreich übertroffen und die achthöchste Todesrate der Welt erreicht.

Seit Juni hat das Land rechtlich mit der Einführung wirksamer Maßnahmen zu kämpfen.

Am Freitag rief die Zentralregierung in Madrid den Ausnahmezustand aus, um die Bewegungen an diesem langen Nationalfeiertagswochenende einzuschränken und die Ausbreitung des Virus von einer der am schlimmsten betroffenen Städte Europas aus zu verhindern.

Ein Gericht hatte zuvor Maßnahmen aufgehoben, die die gleichen Beschränkungen durchsetzen.

Am Freitag hat ein Gericht in Aragon, einem weiteren stark betroffenen Gebiet, ebenfalls Maßnahmen zur Begrenzung der maximalen Kapazität von Bars und Restaurants aufgehoben.

Sogar in den engsten Gegenden wie Madrid bleiben Bars, Restaurants, Turnhallen und Schulen geöffnet.

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