SPD-Abgeordnete: Viele Kitas stehen wegen Corona vor dem Aus – Top News

0

Einem Viertel der freien und privaten Krippen und Kindergärten könnte laut Rauscher wegen Geldproblemen das Aus drohen.

“Wenn der Lockdown endet, könnte es so tausende Kita-Plätze einfach nicht mehr geben”, so die Befürchtung der SPD-Sozialpolitikerin.

Abgesehen von der Notbetreuung sind wegen der Corona-Krise Krippen, Kindergärten und Horte in Bayern geschlossen – und viele könnten es auch dauerhaft bleiben.

Das befürchtet jedenfalls die Vorsitzende des Sozialausschusses im bayerischen Landtag.

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Die Schließung von Krippen, Kindergärten und Horten birgt Probleme – nicht nur für die Eltern, kritisiert die SPD-Landtagsabgeordnete Doris Rauscher.

Ihr Vorwurf: Die Staatsregierung lasse private Kitabetreiber mit den Folgen der Corona-Krise im Stich.

Zahlreiche Träger hätten sich bei ihr beklagt, dass die Beiträge, die die Staatsregierung den Kitas für die finanzielle Entlastung der Eltern versprochen habe, nicht ausreichten.

Ähnliche Kritik hat auch den BR erreicht.

!

Doch diese Rechnung gehe nicht auf, bemängelt SPD-Politikerin Rauscher.

Sie fordert von der Staatsregierung eine kostendeckende Finanzierung.

Staatsregierung zahlt Pauschalbeträge

Viele private Betreiber stecken im Dilemma

Sozialministerin Trautner sieht Kommunen in der Pflicht

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte vor einigen Wochen angekündigt, wegen der Corona-bedingten Schließungen für drei Monate Pauschalbeträge pro Krippen-, Kindergarten- und Hortkind zu übernehmen.

Laut dem bayerischen Sozialministerium geht es um 300 Euro für ein Krippenkind, 200 Euro für Kinder in der Tagespflege, 150 Euro für ein Kindergartenkind und 100 Euro für Hortkinder.

Abgesehen von der Notbetreuung sind wegen der Corona-Krise Krippen, Kindergärten und Horte in Bayern geschlossen – und viele könnten es auch dauerhaft bleiben.

Das befürchtet jedenfalls die Vorsitzende des Sozialausschusses im bayerischen Landtag.

Viele Träger stecken in einem Dilemma.

Nehmen sie das Geld vom Freistaat an, dann dürfen sie keine Beiträge von den Eltern verlangen – und rutschen womöglich in ein Defizit.

Verzichten sie auf die Staatsleistung und ziehen die Kitagebühr ein – dann laufen viele Eltern Sturm.

Zur Erklärung: Die Kitalandschaft in Bayern ist heterogen – auch was die Finanzen und Fördermittel angeht.

Und während mancherorts die Pauschalbeiträge ausreichen, müssen die Träger andernorts aktuell draufzahlen.

Auch Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner (CSU) sorgt sich um die Vielfalt der Kitalandschaft in Bayern.

Sie sagt aber deutlich: Der Freistaat könne nicht noch mehr übernehmen als die aktuelle Unterstützung.

Nach BR-Informationen laufen die Verhandlungen zwischen Trägern und Kommunen vielerorts bereits.

Teilweise allerdings schleppend – denn auch die Kommunen stehen wegen der Corona-Krise vor enormen finanziellen Herausforderungen.

SPD-Abgeordnete: Viele Kitas stehen wegen Corona vor dem Aus

Share.

Leave A Reply