Staatsanwaltschaft fordert Bewährungsstrafe für Wolbergs – Top News

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Wolbergs habe im Wahlkampf 2014 Parteispenden von Bauträgern angenommen, wohlwissend, dass diese sich damit – im Falle seiner Wahl zum OB – seine positive Einflussnahme auf die Genehmigung von Bauprojekten erwarteten, sagte Oberstaatsanwalt Jürgen Kastenmeier.

Ein Jahr und zehn Monate Haft auf Bewährung – das fordert die Staatsanwaltschaft für den ehemaligen Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs.

Auch für den mitangeklagten Bauträger verlangen die Ankläger eine Bewährungsstrafe.

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Im Regensburger Korruptionsprozess hat die Staatsanwaltschaft ein Jahr und zehn Monate Haft auf Bewährung für den angeklagten Ex-Oberbürgermeister Joachim Wolbergs gefordert.

Die Behörde legt ihm zwei Fälle der Bestechlichkeit sowie drei Fälle der Vorteilsannahme zur Last.

Für den mitangeklagten Bauträger forderte die Staatsanwaltschaft ein Jahr und vier Monate auf Bewährung.

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In seinem Plädoyer betonte Oberstaatsanwalt Kastenmeier, es sei ihm noch nie in seiner juristischen Karriere so ein Hass entgegengebracht worden wie vom Angeklagten Wolbergs.

Zugleich verteidigte er das Vorgehen der Staatsanwaltschaft.

Man habe auch in keiner Weise den Regensburger Oberbürgermeister im Visier gehabt, sondern Joachim Wolbergs.

Kastenmeier verwahrte sich gegen Vorwürfe, man habe die Verwaltung schlechtgemacht oder Regensburg gespalten.

Man lasse sich von den persönlichen Attacken der Gegenseite nicht einschüchtern.

Parteispenden von Bauträgern für Wahlkampf

“Lassen uns nicht einschüchtern”

Anwalt Witting: “Uns trennen Welten”

Der Prozess gegen Wolbergs läuft seit Oktober 2019.

Der 49-Jährige wies die Vorwürfe stets zurück.

Mit ihm sitzt ein Bauunternehmer auf der Anklagebank, dem die Staatsanwaltschaft Bestechung und Vorteilsgewährung vorwirft.

Ein Jahr und zehn Monate Haft auf Bewährung – das fordert die Staatsanwaltschaft für den ehemaligen Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs.

Auch für den mitangeklagten Bauträger verlangen die Ankläger eine Bewährungsstrafe.

In einem ersten Prozess war Wolbergs im Juli 2019 wegen zwei Fällen der Vorteilsnahme verurteilt und in sämtlichen weiteren Vorwürfen freigesprochen worden.

Von einer Strafe sah das Gericht ab.

Wolbergs Anwalt Peter Witting reagierte abgeklärt auf die Forderungen der Staatsanwaltschaft.

Es habe ihn nicht verwundert, er habe es sogar schlimmer befürchtet, sagte Witting dem BR.

“Uns trennen einfach Welten.

Die Staatsanwaltschaft sieht einen Sachverhalt, den ich nicht erkennen kann nach der Beweisaufnahme.

” Witting kündigte bereits an, einen Freispruch für seinen Mandanten zu fordern.

Die Plädoyers der Verteidiger sind für 18.

und 19.

Mai geplant.

Staatsanwaltschaft fordert Bewährungsstrafe für Wolbergs

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