Stichwahl: Kollnburg verliert seine singende Bürgermeisterin – Top Meldungen

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Kollnburg im Landkreis Regen verliert seine singende Bürgermeisterin: Josefa Schmid von der FDP unterlag in der Stichwahl Herbert Preuß von den Freien Wählern.

Es ist das Ende einer zwölfjährigen Amtszeit: Josefa Schmid von der FDP muss ihren Schreibtisch im Rathaus räumen. Herbert Preuß von den Freien Wählern löst sie als Bürgermeister ab.

Im ersten Wahldurchgang sah es für Josefa Schmid noch besser aus: Sie holte 691 Stimmen und damit 40 Prozent. Herausforderer Herbert Preuß lag mit 544 Stimmen bei knapp 32 Prozent.

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Nun steht fest: Es hat in der Stichwahl nicht gereicht für die singende Bürgermeisterin. Bei einer Wahlbeteiligung von knapp 85 Prozent holte Herbert Preuß 55 Prozent der Stimmen und wird somit neuer Bürgermeister der kleinen Gemeinde im Bayerischen Wald.

Herausforderer Herbert Preuß (FW) konnte auf die Unterstützung der beiden unterlegenen Kandidaten Josef Klimmer (CSU) und Willi Gierl (GPÖ) zählen. Die Wahlbeteiligung hatte bereits am Freitagmittag historische Dimensionen angenommen. 78 Prozent aller Wahlbeteiligten hatten ihren Brief (wegen des Coronavirus die einzige Abstimmungsmöglichkeit) im Rathaus eingeworfen.

Herbert Preuß muss den Ausgang der Stichwahl aber wohl vom Krankenbett aus verfolgen: Unter der Woche stürzte der 55-jährige Steinmetz und Bestatter mit einem Mini-Bagger um und brach sich dabei den Mittelfuß.

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Sehr hohe Wahlbeteiligung in Kollnburg

Kandidat muss Wahlausgang vom Krankenbett aus verfolgen

Stichwahl: Kollnburg verliert seine singende Bürgermeisterin

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