Streit um Karwendelbahn nimmt kein Ende – Top News

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Es geht um fast eine Million Euro, die der Geschäftsführer der Bergbahn, Wilhelm Reich Junior aus der Finanzmasse entnommen haben soll.

Das Geld braucht die zweithöchste Bahn in Deutschland dringend für Sanierungsarbeiten, unter anderem für ein neues Tragseil.

Seit Jahren wird um die Karwendelbahn gestritten – jetzt hat die Marktgemeinde Mittenwald vor dem Oberlandesgericht München einen Rückschlag erlitten.

Es geht um fast eine Million Euro, die der Geschäftsführer der Bergbahn entnommen haben soll.

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Seit Jahren streitet der Markt Mittenwald vor Gericht um seinen Einfluss bei der örtlichen Karwendelbahn.

Jetzt hat die Gemeinde vor dem Oberlandesgericht wieder einen Rückschlag erlitten.

Die Hoffnung auf ein Ende der Rechtsstreitigkeiten mit dem Hauptaktionär, der Konsortium AG aus Heidenheim, ist nicht in Sicht.

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Im aktuellen Fall hat nun der Chef des Aufsichtsrats, bis zuletzt zweiter Bürgermeister der Gemeinde, gegen das Vorgehen des Geschäftsführers geklagt.

Nachdem er zwar im Aufsichtsrat, aber kein Aktionär sei, dürfe er nicht klagen, sagte jetzt Richter Hartmut Fischer vom Oberlandesgericht in München.

Der Anwalt der Gemeinde Jan-Ulf Suchomel sagte dem BR, das Urteil sei die letzte Instanz und nicht anzufechten.

Er hält es für falsch, dass das Geschäftsverhalten der Konsortium-Gruppe aus Heidenheim nur über die Aktionäre, in dem Fall also über die Marktgemeinde Mittenwald in einer Aktionärsversammlung reguliert werden kann.

Geschäftsführer entnimmt eine Million Euro

Wer darf klagen?

Letztendlich geht es in dem jahrelangen Streit aber um die Auseinandersetzung zwischen dem Betreiber, der Konsortium AG aus dem württembergischen Heidenheim, und der Marktgemeinde Mittenwald.

Denn: Mehrheitseigner ist die Konsortium AG, die Marktgemeinde ist zweitgrößter Aktionär.

Die Gemeinde hat schon lange Interesse, die Aktien der Heidenheimer an der Bergbahn zu übernehmen.

Doch deren Angebot war seinerzeit überteuert gewesen und deshalb vom Gemeinderat abgelehnt worden.

Das passte dem Unternehmen nicht.

Seitdem machen sich die Parteien gegenseitig das Leben schwer.

Seit Jahren wird um die Karwendelbahn gestritten – jetzt hat die Marktgemeinde Mittenwald vor dem Oberlandesgericht München einen Rückschlag erlitten.

Es geht um fast eine Million Euro, die der Geschäftsführer der Bergbahn entnommen haben soll.

Hoffnung sieht der Anwalt der Gemeinde in Gesprächen, die zwischen dem neuen Bürgermeister Enrico Corongiu von der SPD und Reich nach der letzten Kommunalwahl im März wieder möglicher seien.

Ziel ist, dass die Bahn in die Lage versetzt wird, fällige Modernisierungsarbeiten durchzuführen und das Tragseil zu erneuern.

Die nächste Verhandlung im sogenannten “Hauptsacheverfahren” ist erst im Oktober angesetzt.

    

Streit um Karwendelbahn nimmt kein Ende

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