Syrien: Assad, russische Luftangriffe töten 50 in Idlib.

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IDLIB, Syrien

Die Zahl der Todesopfer durch Luftangriffe, die von russischen und syrischen Regimekräften am Montagmorgen in der Deeskalationszone in der Provinz Idlib durchgeführt wurden, stieg nach Angaben der Zivilschutzbehörde White Helmets auf 50 Zivilisten.

Russische Jets trafen auf einen Marktplatz in der Stadt Maarat Al-Numan im Norden Idlibs und töteten 39 Zivilisten, darunter einen Freiwilligen für weiße Helme, Quellen von der Zivilschutzbehörde sagten der Anadolu Agency.

Assad-Regime Kampfflugzeuge trafen unterdessen auf einen Marktplatz in Saraqib im ländlichen Idlib, lokale Quellen vor Ort sagten der Anadolu Agency. Der Luftangriff des Regimes habe mindestens sieben Zivilisten getötet und Dutzende von anderen verletzt, fügten sie hinzu.

Laut einem Korrespondenten der Anadolu-Agentur führten russische Kampfflugzeuge und Regime auch Angriffe auf die Stadt Bidama und die Dörfer Talmenes und Al-Kabina durch und töteten vier Zivilisten.

Das russische Verteidigungsministerium leugnete jedoch, dass seine Streitkräfte auf jeden Marktplatz gezielt hätten, da russische Kampfflugzeuge keine Missionen in diesem Gebiet durchgeführt hätten.

Der Tod vom Montag erhöht die Zahl der Todesopfer in den letzten zwei Tagen auf 67, da am Sonntag 17 Zivilisten bei russischen Luftangriffen in der gleichen Deeskalationszone getötet wurden.

Die Türkei und Russland haben sich im vergangenen September darauf geeinigt, Idlib in eine Deeskalationszone zu verwandeln, in der Aggressionen ausdrücklich verboten sind.

Das syrische Regime hat jedoch konsequent die Bedingungen des Waffenstillstands gebrochen und häufige Angriffe innerhalb der Deeskalationszone gestartet.

Syrien hat gerade erst begonnen, aus einem verheerenden Konflikt hervorzugehen, der Anfang 2011 begann, als das Bashar al-Assad-Regime gegen Demonstranten mit unerwarteter Härte vorging.

*Schreiben von Busra Nur Bilgic

Russische und syrische Regimekräfte greifen zwei Marktplätze in der Deeskalationszone an und töten Dutzende von Zivilisten.

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