Tag der Entscheidung: Wie geht es in der 3. Fußball-Liga weiter? – Top News

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Bertrams Chef, FCM-Manager Kallnik, betonte im MDR erneut die hohe finanzielle Belastung durch eine Fortsetzung der Liga.

Der 45-Jährige bezifferte die Zusatzkosten für seinen Verein auf 740.

000 Euro.

Der südliche Rivale aus Halle nahm am Sonntag mehr oder weniger freiwillig das Training in Kleingruppen auf.

Präsident Jens Rauschenbach sagte, man sehe sich aufgrund des Drucks durch den DFB dazu gezwungen, um den Wettbewerbsnachteil nicht noch größer werden zu lassen.

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Man habe dennoch weiterhin erhebliche Bedenken.

14 von 39 Personen des Drittliga-Teams sollen zudem nach Medienberichten ihren ersten Corona-Test wegen eines uneindeutigen Ergebnisses wiederholen.

Denn der DFB berät bereits an diesem Montag ab 15.

30 Uhr über die Anpassung des Rahmenterminkalenders – mit dem Starttermin 26.

Mai 2020.

Der Kalender solle am Montag vom Präsidium des Verbandes verabschiedet werden, sei jedoch “selbstverständlich abhängig von der Freigabe durch die politischen Verantwortungsträger”.

Nach Informationen der Sportschau aus Kreisen der Drittligisten ist auch diese Freigabe der Politik für Montag zugesagt.

Spätestens am 15.

Mai könne – mit Genehmigung der Politik – das erste Mannschaftstraining stattfinden.

Elf Tage später würde die Saison weitergehen.

Dafür hatten sich auch alle fünf Teams des Freistaats ausgesprochen und somit für eine Mehrheit unter den Vereinen gesorgt.

Am Montag soll der Plan vom DFB-Präsidium verabschiedet werden.

Unterdessen gibt es vermehrt Kritik von Spielern am Verband.

“Der DFB will unbedingt, dass es weitergeht.

Die Spieler werden zu diesem Thema aber überhaupt nicht einbezogen.

Wir sind nur Marionetten”, sagte Sören Bertram vom 1.

FC Magdeburg der “Volksstimme”.

Er habe Angst davor, sich bei einem Spiel anzustecken und den Kopf nicht frei, “weil wir nach einer Infektion für den Rest unseres Lebens Lungenprobleme haben könnten.

” Kürzlich hatte bereits Bertrams Teamkollege Timo Perthel einen Abbruch der Saison gefordert.

Am Montag könnte bereits feststehen, ob auch der Spielbetrieb in der 3.

Liga weitergeht.

Der 26.

Mai gilt als Wunschtermin für den Neustart, nun liegt es an den Entscheidungen des DFB-Präsidiums und der Politik, ob der eingehalten werden kann.

Ein betriebsames Wochenende liegt hinter den Protagonisten der 3.

Fußball-Liga.

Doch noch scheint fraglich, ob der Plan der Rückkehr auch klappt.

Der Deutsche Fußball-Bund plant den Neustart unbeirrt, Revoluzzer aus der Regionalliga schießen jedoch quer und ein Spieler sieht sich als “Marionette”: Die 3.

Liga bleibt – anders als die Bundesliga und die 2.

Bundesliga, die relativ einig am kommenden Wochenende starten – vor dem Montag (11.

05.

2020) gespalten.

Dem Tag, an dem sich einiges entscheiden dürfte.

“Da das von der Politik freigegebene Konzept vom ersten Tag an gemeinsam von DFL und DFB ausgearbeitet wurde und gleichermaßen für unsere Ligen und Wettbewerbe angewendet werden soll, sind wir optimistisch, zeitnah eine bundesweite Freigabe zu erhalten”, heißt es in dem internen Papier.

Ein Zeitplan wurde ebenfalls gleich mit auf den Weg gegeben.

Die erste Coronavirus-Testreihe soll vom 10.

bis 12.

Mai durchgeführt werden, die zweite vom 12.

bis 14.

Mai.

Dieser Antrag soll auf dem Außerordentlichen DFB-Bundestag am 25.

Mai vom Saarländischen Fußball-Verband eingebracht werden.

Ob der DFB den Antrag annimmt, ist noch offen.

In der Vergangenheit hatten sich sowohl der Verband als auch die Drittligisten gegen eine Reform ausgesprochen.

Der Antrag sieht laut des Berichtes vor, dass Spielausschussleiter Manfred Schnieders einen neutralen Spielort festlegen kann.

Das zwölfköpfige Gremium, dem unter anderem Magdeburgs Manager Mario Kallnik angehört, soll sich mit einer Gegenstimme auf den Schritt verständigt haben.

Es soll zudem der Möglichkeit vorbeugen, dass eine Kommune wegen zu vieler Neuinfektionen die Corona-Restriktionen wieder verschärft und Stadien sperrt.

Und als hätten sie beim DFB nicht schon genug mit den 20 Drittligisten zu tun, kommt nun auch noch eine Alternativbewegung aus der Regionalliga hinzu.

Mindestens 27 Viertligisten (darunter aus Bayern der 1.

FC Schweinfurt, die SpVgg Bayreuth und Viktoria Aschaffenburg) unterstützen einen Antrag auf eine zweigleisige 3.

Liga.

Erste Testreihen bereits in diesen Tagen geplant

Neutrale Spielorte im Gespräch

Spieler kritisieren Verband – Halle startet mit Bedenken

DFB-Bundestag am 25.

Mai: Antrag auf zweigleisige 3.

Liga

Am 26.

Mai soll der Ball daher also auch im Unterbau der Bundesligen mit den fünf bayerischen Teams SpVgg Unterhaching, FC Ingolstadt, 1860 München, FC Bayern II und Würzburger Kickers wieder rollen – wenn die Politik zustimmt.

So teilte es der Verband den Klubs in einem Schreiben mit, über das die Sportschau berichtete.

Damit man aufgrund regionaler Unterschiede wirklich auf der sicheren Seite ist, hat man in Frankfurt offenbar auch neutrale Spielorte in Betracht gezogen.

Der “Kicker” berichtet, dass der Drittliga-Ausschuss beim Präsidium und dem Vorstand des DFB einen entsprechenden Antrag einreichen will.

Derzeit dürfen zum Beispiel der Hallesche FC und der 1.

FC Magdeburg bis zum 27.

Mai weder Mannschaftstraining noch Wettkämpfe bestreiten.

Am Montag könnte bereits feststehen, ob auch der Spielbetrieb in der 3.

Liga weitergeht.

Der 26.

Mai gilt als Wunschtermin für den Neustart, nun liegt es an den Entscheidungen des DFB-Präsidiums und der Politik, ob der eingehalten werden kann.

Tag der Entscheidung: Wie geht es in der 3.

Fußball-Liga weiter?

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