Tag der Pflege: Warten auf die Corona-Prämie – Top News

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Die bayerische Prämie gibt es als Anerkennung für das außergewöhnliche Engagement von Pflegenden in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, stationären Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen sowie für ambulante Pflegedienste und für den Rettungsdienst.

Auch bei der Diakonie in Cadolzburg wollten bereits rund 45 Altenpfleger und Mitarbeiter in der Pflege den Antrag stellen, doch noch ist die Geschäftsleitung mit dem Ausfüllen der Arbeitgeberbestätigungen beschäftigt, denn die Formulare haben sich innerhalb kurzer Zeit zum zweiten Mal geändert.

Mittlerweile füllen die Mitarbeiter das dritte Formular aus.

Die bayerische Staatsregierung hat Anfang April einen Corona-Pflegebonus beschlossen.

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Über 154.

000 Anträge wurden gestellt, doch gerade einmal 1.

000 wurden bis jetzt genehmigt.

Das hängt auch mit den sich ständige ändernden Formularen zusammen.

Das bayerische Gesundheitsministerium hat es als großen Erfolg verkauft, dass bereits 154.

386 Anträge auf einen Corona-Pflegebonus gestellt wurden.

Erwartet wird sogar der Eingang von bis zu 250.

000 Anträgen.

Doch bis jetzt hat das Landesamt für Pflege lediglich 1.

000 Bescheide per Post verschickt.

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Erst Ende April legte das bayerische Gesundheitsministerium ganz genau definierte Berufsgruppen fest für die Beziehung der Prämie.

Dadurch hat sich der Kreis der Bezieher erweitert, Nichtbezieher wurden ebenso benannt.

Es wurden nach und nach erst entscheidende Fragen geklärt, wie es sich beispielsweise mit dem Bonus für Beschäftigte verhalte, die derzeit krank oder in Urlaub seien oder als Rentner nebenbei auf 450-Euro-Basis beschäftigt werden, erklärt die Geschäftsführerin der Diakonie Cadolzburg.

“Also, solche Spezialfälle wurden nach und nach erst berücksichtigt”, so Birgit Bayer-Tersch.

Pflegebonus soll Anerkennung sein

Bonus ist genau gestaffelt

BKG kritisiert Beantragung

Bayerisches Gesundheitsministerium schweigt

Die bayerische Staatsregierung hat Anfang April einen Corona-Pflegebonus beschlossen.

Über 154.

000 Anträge wurden gestellt, doch gerade einmal 1.

000 wurden bis jetzt genehmigt.

Das hängt auch mit den sich ständige ändernden Formularen zusammen.

Die Bayerische Krankenhausgesellschaft, BKG, aber auch andere Verbände haben Kritik an der Antragstellung geäußert.

Als Vorbild hätte die Beantragung der Corona-Verpflegungspauschale gelten müssen.

Der Freistaat bezuschusst seit dem 1.

April die Verpflegungskosten für Mitarbeiter in allen bayerischen Krankenhäusern, Universitäts- und Rehakliniken sowie Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen.

Die Beantragung läuft über das bayerische Landesamt der Finanzen: Einfach und unbürokratisch.

Pro Mitarbeiter und Tag zahlt der Freistaat bis auf Weiteres eine Erstattungspauschale von 6,50 Euro.

Hinzu kommt, dass der Bonus zwischen 300 und 500 Euro betragen kann, je nach wöchentlicher Arbeitszeit.

“Wir müssen differenzieren: arbeitet jemand mehr wie 25 Stunden, bekommt er die 500 Euro Prämie.

Wer weniger als 25 Stunden arbeitet, erhält einen 300 Euro Bonus”, erklärt Bayer-Tersch.

Neben dem bayerischen Corona-Pflegebonus wurde auch eine staatliche Pflege-Prämie beschlossen.

Alle Beschäftigten in der Altenpflege erhalten im Jahr 2020 einen gestaffelten Anspruch auf eine einmalige Sonderleistung (Corona-Prämie) in Höhe von bis zu 1.

000 Euro, so der Beschluss aus dem Bundesgesundheitsministerium.

Aber es heißt auch:

Tag der Pflege: Warten auf die Corona-Prämie

Der Arbeitgeber oder das Land können also die staatliche Prämie noch einmal um 500 Euro aufstocken.

Unklar ist jetzt, ob nun der bayerische Bonus bereits die Aufstockung der staatlichen Prämie ist.

Eine entsprechende Anfrage an das bayerische Gesundheitsministerium durch den BR blieb unbeantwortet.

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