Tatverdächtiger von Waldkraiburg bezeichnet sich als IS-Kämpfer – Top News

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In Waldkraiburg nahmen türkischstämmige Bewohner die Nachricht von der Festnahme zurückhaltend auf.

“Ich gehe stark davon aus, dass er nicht der Einzige ist”, sagte Aleyna Yildiz, Tochter eines Döner-Imbiss-Inhabers.

Dass jemand so etwas in wenigen Wochen ganz alleine mache, könne sie sich nicht vorstellen.

Durch seine Festnahme konnte wohl Schlimmeres abgewendet werden.

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Der Mann hatte nach eigenen Aussagen weitere Anschläge geplant.

Bei ihm wurden mehrere Rohrbomben, Chemikalien und eine scharfe Waffe gefunden.

Nach der Festnahme gestand der Mann die Taten und gab Hinweise auf weitere Rohrbomben.

Ermittler des Landeskriminalamtes durchsuchten daraufhin seine Wohnung in Waldkraiburg und eine Tiefgarage in Garching an der Alz.

Dort wurden in einem Pkw weitere 13 Rohrbomben und zehn Kilo Chemikalien gefunden.

In der Wohnung des mutmaßlichen Attentäters stellten die Ermittler dann eine Pistole und weitere Sprengmittel in erheblicher Menge sicher.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) dankte den Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd und auch der Bundespolizei für den schnellen Fahndungserfolg.

Er machte auch deutlich, dass solche Angriffe nicht geduldet würden.

“Der Tatverdächtige hat türkischstämmige Mitbürger in Waldkraiburg in unerträglicher Weise in Angst und Schrecken versetzt.

Solche Taten sind letztlich ein Angriff auf uns alle”, so Herrmann.

Nach den Anschlägen auf vier türkische Geschäfte in Waldkraiburg hat ein 25-Jähriger die Taten gestanden.

Bei ihm wurden mehrere Rohrbomben gefunden.

Er bezeichnet sich selbst als IS-Anhänger.

Als Motiv nennt er “Hass auf Türken”.

Die Anschlagsserie, die die oberbayerische Stadt Waldkraiburg drei Wochen lang in Atem hielt, ist aufgeklärt.

Ein 25-jähriger Mann hat die Taten gestanden, wie die Ermittler auf einer Pressekonferenz bekanntgaben.

Er bezeichnete sich in der Vernehmung als “Anhänger und Kämpfer des IS”.

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Laut Oberstaatsanwalt wird dem jungen Mann versuchter Mord in 27 Fällen, schwere Brandstiftung und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

Er sei in Altötting geboren als Sohn türkischstämmiger Eltern und besitze die deutsche Staatsbürgerschaft.

Auffällig war er vorher lediglich durch Marihuanakonsum, nicht aber durch Gewalt.

Er habe sich laut Zeugenaussagen allerdings in den letzten Jahren verändert “hin zu islamisch-religiöser Radikalisierung”, schilderte Butz.

Er habe in nächster Zeit weitere Anschläge auf türkische Einrichtungen verüben wollen, konkrete Ziele nannte er aber nicht.

Warum er trotz Besitzes von so vielen Rohrbomben drei seiner Anschläge “nur” mit Steinen verübt hat, bleibt dubios.

Er habe keinen Führerschein besessen und der Transport der Bomben sei ihm deshalb zu mühsam gewesen, soll er selbst ausgesagt haben.

Auch warum Muslime Opfer seiner islamistischen Gesinnung wurden, ist unklar.

Die Ermittlungen dazu gehen weiter.

Die Soko “Prager” arbeitet dabei eng mit der Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus bei der Generalstaatsanwaltschaft München (ZET) zusammen.

Der Soko-Leiter spricht von Hasskriminalität: “Die Taten hatten eine Botschaft.

Der Tatverdächtige sagte aus, er habe seinen persönlichen Hass befriedigen wollen.

” Der Ermittler sprach von einer narzisstischen Persönlichkeit.

Der Mann habe offenbar die Aufmerksamkeit genossen, die ihm zuteil wurde.

Seit April hatte es in Waldkraiburg (Landkreis Mühldorf am Inn) vier Anschläge auf türkische Geschäfte gegeben.

Bei einem Brandanschlag auf einen Gemüseladen wurden sechs Menschen verletzt.

In drei Fällen hatte der 25-Jährige mit Steinen die Scheiben eines Friseursalons, eines Kebapladens und einer Pizzeria eingeworfen und eine nach Buttersäure stinkende Flüssigkeit verschüttet.

“Damit sollten die Ladenbesitzer herabgewürdigt werden”, sagt Soko-Leiter Butz.

Motiv: “Hass auf Türken”

Vorwurf: Versuchter Mord in 27 Fällen

Durchsuchungen in Waldkraiburg und Garching an der Alz

Soko-Leiter: “Hasskriminalität”

Herrmann: “Ein Angriff auf uns alle”

Vier Anschläge in Waldkraiburg

“Es wurden weitere, schlimme Taten verhindert”, sagte der leitende Oberstaatsanwalt Georg Freutsmiedl.

Der 25-Jährige, der sich selbst “Bombenleger von Waldkraiburg” nennt, gab als Motiv für die Taten “Hass auf Türken” an.

Er verneinte einen Zusammenhang mit dem Kurden-Konflikt.

Vielmehr bekannte er sich als Anhänger des Islamischen Staates (IS).

Er habe ausgesagt, dass er sich vergeblich darum bemüht hatte, sich dem IS anzuschließen, sagte Freutsmiedl.

Nun werde ermittelt, ob es Mittäter oder Mitwisser gebe.

Kriminaldirektor Hans-Peter Butz, Leiter der Soko “Prager”, attestierte dem Beschuldigten technisches Knowhow, viel kriminelle Energie und Rücksichtslosigkeit.

“Mit der selbstgebauten Sprengvorrichtung, die er bei dem Haus mit dem Gemüseladen verwendet hat, hätten sehr viele Menschen verletzt werden können”, sagte Butz.

Zum Zeitpunkt des Brandanschlags befanden sich 27 Menschen in dem Gebäude.

Nach den Anschlägen auf vier türkische Geschäfte in Waldkraiburg hat ein 25-Jähriger die Taten gestanden.

Bei ihm wurden mehrere Rohrbomben gefunden.

Er bezeichnet sich selbst als IS-Anhänger.

Als Motiv nennt er “Hass auf Türken”.

Der 25-Jährige war am Freitagabend in Mühldorf am Inn zufällig festgenommen worden, weil er keine Fahrkarte hatte.

Bei der Überprüfung seines Gepäcks – eines Trollis und einer Sporttasche – wurden zehn funktionsfähige Rohrbomben und 20 Kilo chemische Substanzen gefunden.

Der Mann wurde in Gewahrsam genommen, später erging Haftbefehl.

Tatverdächtiger von Waldkraiburg bezeichnet sich als IS-Kämpfer

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