Tennisspieler werden von Zockern beschimpft und bedroht – Top News

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Wie reagiert man darauf? Die Einträge löschen, bei der Spielervereinigung melden oder mit einer Anzeige bei der Polizei? Hanfmann, derzeit die Nummer 143 der Tenniswelt, blendet es aus: “Ja, ich bin da leider so ein bisschen abgestumpft.

” Der 28-Jährige hat mit seiner Schwester darüber geredet.

“Sie hat gesagt, ich gehe auf deinen Instagram Account und lösche dann das Zeugs.

Ich habe ihr gesagt, lass es doch einfach.

Da kommst du irgendwann auch nicht mehr hinterher.

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Immer wieder werden Tennisspieler in den sozialen Netzwerken von enttäuschten Zockern beschimpft und bedroht.

Weil durch die Coronakrise gerade kaum Turniere stattfinden, konzentriert sich der Hass der Wettszene auf die wenigen aktiven Spieler.

Wenn den Zockern das Ergebnis nicht passt, beginnt der Hass.

Egal ob Yannick Hanfmann, der sich Anfang Mai beim ersten Teil einer inoffiziellen Turnierserie durchsetzte, verliert oder gewinnt.

Auf seiner Instagram Seite wird er beschimpft und bedroht.

“Stirb auf dem Platz.

Du hässlicher Fixer” oder “Ich hoffe, du bist bald Tod.

Deine Familie wird qualvoll sterben”, ist dort zu lesen.

Es trifft allerdings nicht nur ihn, sondern auch die Stars in den Top-Ten, und Nachwuchsspieler wie die Nummer 782 der Rangliste, Sebastian Prechtel aus Starnberg: “Es war schon öfter der Fall , dass ich nach einem Match komische Nachrichten bekommen habe – so nach dem Motto: ‘Du hast bewusst verloren.

‘” Manipulationsvorwürfe sind immer mit dabei, aber es kann noch viel heftiger kommen: “Ich habe Stalker-Geschichten gehört, dass da Leute gesagt haben, hey, ich weiß, wo du bist gerade, ich bin auch da, pass auf.

Leider ist nichts getan worden.

Das ist ein bisschen traurig.

Nicht nur aktive Spieler betroffen

Bundesjustizministerin Lambrecht kündigt Konsequenzen an

Weil gerade kaum ein Spiel stattfindet, konzentriert sich der Hass auf die wenigen aktiven Spieler: “Wir haben in der Zeit jetzt auch mehr Nachrichten bekommen als sonst.

Das ist schon so, dass jetzt gerade natürlich nur dieses eine Event gibt, glaube ich.

Und da gibt es mit Sicherheit viele Leute, die halt drauf wetten.

Und wenn du dann Blödsinn machst auf dem Platz, dann kriegst du es auch in den sozialen Medien zurück.

Immer wieder werden Tennisspieler in den sozialen Netzwerken von enttäuschten Zockern beschimpft und bedroht.

Weil durch die Coronakrise gerade kaum Turniere stattfinden, konzentriert sich der Hass der Wettszene auf die wenigen aktiven Spieler.

Aber wie auf einem Tennisplatz gibt es auch beim geplanten Gesetz gegen Hasspostings zwei Seiten.

Datenschützer befürchten, dass auf Verdacht große Mengen an Nutzerdaten beim BKA gespeichert werden.

Zumindest in Deutschland könnte ein Gesetzentwurf der Bundesregierung aus dem Februar die Situation verändern.

Demnach müssen die sozialen Netzwerke wahrscheinlich bald selbst beispielsweise Morddrohungen an das Bundeskriminalamt melden: Bundesjustizministerin Christine Lambrecht: “All diejenigen, die im Netz bedrohen, die im Netz hetzen, die Straftaten begehen, die müssen wissen, das kann Konsequenzen haben.

Und das wird auch Konsequenzen haben.

Tennisspieler werden von Zockern beschimpft und bedroht

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