Urlaub in Corona-Zeiten – Top News

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Italien wird als einer der ersten Staaten ab 3.

Juni wieder Touristen ins Land lassen.

Allerdings müssen die Urlauber hier mit Auflagen wie Kontaktverboten zu anderen Gästen, Maskenpflicht und Zugangsbeschränkungen an Badestränden rechnen.

Seit dieser Woche ist klar: Wir dürfen auch 2020 auf Sommerurlaub im europäischen Ausland hoffen.

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Über diese unverhofften Aussichten freuen sich Bürger und Reisebranche gleichermaßen.

Ebenso steigt aber auch das Informationsbedürfnis der Urlauber.

Andrea Lindinger freut sich.

Endlich wieder Arbeit! Schon kurz nach der Einigung der europäischen Außenminister, die Grenzen bald wieder zu öffnen, verzeichnet die Leiterin des ADAC-Reisebüros am Sendlinger Tor einen spürbaren Anstieg der Nachfrage.

Die Kunden wollen wissen, wohin sie in diesem Sommer gefahrlos Reisen können – und wo ein Urlaub überhaupt möglich ist.

Urlaubsziele in Deutschland und Österreich könnten dadurch gestärkt werden.

Die Alpenrepublik lässt ab 15.

Juni wieder ausländische Tourismus einreisen.

Bei voraussichtlich nur geringen Auflagen, selbst Wellness-Einrichtungen sollen geöffnet werden.

In den Reisebüros zeichnet sich auch schon ein Trend zu Urlaubsbuchungen in Deutschland und Österreich ab.

Spanien öffnet Grenzen ab Ende Juni

Nachfrage höher als Angebot

Spanien will seine Grenzen erst gegen Ende Juni wieder für Touristen öffnen.

Allerdings ist ein Pilotprojekt geplant, bei dem eine beschränkte Anzahl von Urlaubern schon früher zum Beispiel auf Mallorca anreisen darf.

Generell müssen Urlauber im europäischen Ausland zumindest im Frühsommer noch mit Beschränkungen und Auflagen rechnen.

Die griechische Regierung etwa überlegt, die Einreise nur Gästen erlauben, die einen negativen Corona-Test vorweisen können.

Nicht nur aufgrund solcher Unannehmlichkeiten erwartet Tourismusforscher Felix Kolbeck von der Hochschule München, dass sich das Reisen durch die Corona-Pandemie stark verändern wird.

Seit dieser Woche ist klar: Wir dürfen auch 2020 auf Sommerurlaub im europäischen Ausland hoffen.

Über diese unverhofften Aussichten freuen sich Bürger und Reisebranche gleichermaßen.

Ebenso steigt aber auch das Informationsbedürfnis der Urlauber.

Außerdem wollen viele nach Kroatien.

Das Land an der Adria ist mit dem Auto oder Wohnmobil in wenigen Stunden von Bayern aus zu erreichen und bietet viele gut ausgestattete Campingplätze.

So mancher erhofft sich dort offenbar weniger Einschränkungen als in einem Hotel.

Grundsätzlich werden aber sowohl Camping-Urlauber als auch Hotelgäste um die Einhaltung gewisser Abstands- und Hygieneregeln in ganz Europa heuer nicht herumkommen.

Zusammen mit den reduzierten Kontingenten könnten gerade die Hygieneauflagen auch eine Auswirkung auf die Preise für den Sommerurlaub haben, erklärt Andrea Lindinger, die Leiterin des ADAC-Reisebüros:

!

Generell empfehlen Experten, sich vor einem Reiseantritt ausführlich über die Verhältnisse im Urlaubsland zu informieren, etwa im Reisebüro oder über die Internetseiten des Auswärtigen Amtes.

Dort soll die weltweite Reisewarnung ab Mitte Juni durch spezifische Reisehinweise zu den einzelnen Urlaubsländern ersetzt werden.

Urlaub in Corona-Zeiten

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