Ursache für Meisensterben gefunden – Top News

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“Suttonella ornithocola tötet fast ausschließlich Meisen, vor allem die kleinen Meisenarten, von denen die Blaumeise mit Abstand am häufigsten in deutschen Gärten vorkommt”, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Vermutlich seien auch Tannen-, Hauben-, Sumpf- und Weidenmeise betroffen, seltener die größeren Kohlmeisen.

Das Rätsel um das Massensterben von Blaumeisen ist gelöst: Wissenschaftler haben das Bakterium gefunden, dass bei den Vögeln eine meist tödliche Lungenentzündung auslöst.

Innerhalb von nur zwölf Tagen waren fast 14.

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000 Fälle gemeldet worden.

Seit Anfang März werden in Deutschland auffallend viele Blaumeisen beobachtet, die krank wirken und kurz danach sterben.

Die Untersuchung toter Tiere hat nun Erkenntnisse über den Krankheitserreger gebracht: Es ist ein Bakterium namens Suttonella ornithocola, das bei den Vögeln eine Lungenentzündung verursacht.

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Für Menschen und Haustiere ist das Bakterium ungefährlich.

Allerdings ist beim Umgang mit toten Vögeln immer Vorsicht geboten, da sie auch an anderen Krankheiten gestorben sein könnten und grundsätzlich oft mehrere Erreger in sich tragen können.

Social Distancing hilft auch bei Vogel-Krankheiten

Erreger für Menschen ungefährlich

Aufruf: Kranke oder tote Vögel weiter melden

“In betroffenen Gärten müssen Anziehungspunkte wie Futter- und Badestellen umgehend beseitigt werden, damit Vögel sich weniger leicht gegenseitig anstecken können”, rät Miller.

“Social Distancing hilft auch bei Vogelseuchen, Ansteckungen zu reduzieren.

Bis zum 22.

April wurden dem NABU innerhalb von nur zwölf Tagen 13.

800 Fälle aus Deutschland gemeldet, die etwa 26.

000 Vögel betreffen.

Um Ausmaß, räumliche Verbreitung und Verlauf der Epidemie ermitteln zu können, ruft der NABU weiterhin dazu auf, Fälle von kranken oder offensichtlich an Krankheit verstorbenen Vögeln über sein Online-Formular unter www.

NABU.

de/meisensterben zu melden.

Das Rätsel um das Massensterben von Blaumeisen ist gelöst: Wissenschaftler haben das Bakterium gefunden, dass bei den Vögeln eine meist tödliche Lungenentzündung auslöst.

Innerhalb von nur zwölf Tagen waren fast 14.

000 Fälle gemeldet worden.

Das Bakterium Suttonella ornithocola ist seit 1996 bekannt.

Damals wurde es in Großbritannien beschrieben und kommt dort flächendeckend regelmäßig vor, hat aber bisher nicht zu überregionalen Massensterben geführt.

Erst 2017 wurde es erstmals außerhalb von Großbritannien nachgewiesen – in Finnland.

In Deutschland fand man es erstmals im April 2018.

Ursache für Meisensterben gefunden

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