Verfahren um Heilpraktiker: Fahrlässige Tötung nicht erkennbar – Top News

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Im Jahr 2008 suchte die Frau Rat bei dem Heilpraktiker aus Kelheim, um sich eine Zweitmeinung einzuholen.

Kurz zuvor hatte ein Arzt Brustkrebs bei ihr diagnostiziert – nicht so der Heilpraktiker.

Er pendelte aus und kam zu dem Ergebnis, dass lediglich eine Entzündung vorlag und entschloss sich zur homöopathischen Behandlung.

Vier Jahre später starb die Frau an den Folgen einer Krebserkrankung, wie Mediziner später zweifelsfrei feststellten.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Frau deutlich länger hätte leben können, wenn die Krebserkrankung richtig behandelt worden wäre.

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Sie warf dem Mann fahrlässige Tötung vor.

Laut Staatsanwaltschaft soll ein Heilpraktiker aus dem Raum Regensburg für den Tod einer krebskranken Frau verantwortlich sein.

Am Dienstag beschäftigte sich das Bayerische Oberste Landesgericht mit dem Fall – und sieht keine fahrlässige Tötung.

Das Bayerische Oberste Landesgericht in Nürnberg hat sich heute mit dem Tod einer an Brustkrebs erkrankten Frau befasst und den Fall an das Landgericht Regensburg zurück verwiesen.

Die Staatsanwaltschaft hatte Revision gegen den Freispruch wegen fahrlässiger Tötung eingelegt, weil Anklagebehörde davon ausgeht, dass ein Heilpraktiker eine Mitschuld am Tod der Frau hat.

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Der Heilpraktiker war auch vom Amtsgericht zu einer Haftstrafe wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden.

Das Landgericht Regensburg sah das allerdings anders: Die Kammer konnte sich nicht davon überzeugen, dass die medizinischen Maßnahmen das Leben der Frau mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verlängert hätten.

Allerdings legte die Staatsanwaltschaft Revision gegen das Urteil ein.

Entzündung statt Krebs?

Landgericht Regensburg sah keine fahrlässige Tötung

Urteil aufgehoben – Fall zurück in Regensburg

Laut Staatsanwaltschaft soll ein Heilpraktiker aus dem Raum Regensburg für den Tod einer krebskranken Frau verantwortlich sein.

Am Dienstag beschäftigte sich das Bayerische Oberste Landesgericht mit dem Fall – und sieht keine fahrlässige Tötung.

Das Bayerische Oberste Landesgericht in Nürnberg hob das Urteil heute auf und sieht damit ebenso keine fahrlässige Tötung.

Allerdings wurde der Fall nach Regensburg zurückverwiesen, um zu klären, ob nicht ein Körperverletzungsdelikt vorliege, so Gerichtssprecher Friedrich Weitner.

Das Bayerische Oberste Landesgericht hat in Nürnberg erst wenige Fälle verhandelt.

Hintergrund: Das Gericht gibt es erst seit dem Jahr 2018.

Nicht alle Fälle werden im Rahmen einer Sitzung verhandelt, viele Entscheidungen erfolgen auf dem Schriftweg.

Verfahren um Heilpraktiker: Fahrlässige Tötung nicht erkennbar

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