Von Malen bis Mozart: Digitaler Kunstgenuss in Corona-Zeiten – Top Meldungen

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Was tun, wenn Museen, Bibliotheken und Ausstellungen wegen der Corona-Krise geschlossen sind? Sich die Kultur virtuell ins Haus holen! Auch die staatlichen Kunst- und Kulturbetriebe haben ein reichhaltiges digitales Angebot. Eine Auswahl.

“Kunst und Kultur können gerade in diesen schwierigen Zeiten eine sinnstiftende und verbindende Funktion einnehmen”, sagt Bayerns Kunstminister Bernd Sibler. Deshalb sollen Kunst und Kultur auch in Zeiten von Ausgangsbeschränkung und Kontaktverbot zugänglich sein. Sein Ministerium hat deshalb verschiedene digitale Angebote staatlicher Häuser zusammengestellt.

Die Bayerische Staatsbibliothek bietet ihre derzeitige Ausstellung “MÜNCHEN, SCHAU her!” zur Online-Besichtigung an. Das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst lockt virtuell unter anderem mit Rundgängen, Interviews, Erklärfilmen und Angeboten für Kinder und Jugendliche.

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In der #Kunstminute der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen stellen die Kuratorinnen und Kuratoren auf Facebook, Instagram und Twitter berühmte Meisterwerke vor und geben persönliche Einblicke in den Arbeitsalltag der Künstler.

Das Museum für Franken – Staatliches Museum für Kunst- und Kulturgeschichte in Würzburg – hat einen Malwettbewerb mit der Themenstellung “Zu Hause ist es doch am schönsten!?” laufen, an dem sich alle Altersklassen bis zum 30. April beteiligen können. Bei vielen Kunst- und Kulturbetrieben lohne sich darüber hinaus ein Blick auf die Webseite und die speziellen Angebote der Social-Media-Kanäle, empfiehlt der Minister.

Bayern verfügt über fünf Staatstheater, 22 staatliche Museen und Sammlungen, seine naturwissenschaftlichen Sammlungen und 37 staatliche Zweigmuseen und Zweiggalerien. Viele Sammlungen, wie zum Beispiel die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen mit 17 Museen oder die Staatliche Graphische Sammlung, haben ihre Bestände für den Online-Besuch digitalisiert.

Das Landeskulturportal “bavarikon” lädt jederzeit zu einem virtuellen Spaziergang durch die reiche Kulturlandschaft Bayerns ein: Rund 320.000 digitalisierte Objekte aus Bayerns Museen, Archiven, Bibliotheken und anderen Kultureinrichtungen können die Besucherinnen und Besucher auf bavarikon.de entdecken.

Die Kunstzeitschrift AVISO des Kultusministeriums gibt Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern die Möglichkeit, ihre Arbeit auch digital zu präsentieren.

Für die Lesehungrigen bietet die Bayerische Staatsbibliothek mit 2,5 Millionen digitalisierten Büchern eine der europaweit größten digitalen Literatursammlungen kostenfrei im Internet an, inklusive komfortabler Downloadmöglichkeiten.

Auch das Literaturportal Bayern der Staatsbibliothek hat ein umfangreiches digitales Angebot.

Weitere Informationen und einen Überblick über die staatlichen Kunst- und Kulturangebote in Bayern hat das Kultusministerium auf seiner Homepage aufgelistet.

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Was wollte uns der Maler sagen?

“Zu Hause ist es doch am schönsten!?”

Rund 320.000 digitalisierte Objekte im “bavarikon”

Kunstzeitschrift und Literaturportal

Von Malen bis Mozart: Digitaler Kunstgenuss in Corona-Zeiten

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