Waldkraiburger Attentäter wohl Narzisst ohne Verbindung zum IS – Top News

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Letztlich wurde dem 25-Jährigen eine “Schwarzfahrt” ohne Ticket in einem Regionalzug zum Verhängnis.

Aufmerksamen Bundespolizisten fiel der Mann auf und noch am Freitagabend klickten die Handschellen.

Damit konnten vermutlich weitere Anschläge verhindert werden.

Nach den Anschlägen auf türkische Läden in Waldkraiburg im Landkreis Mühldorf am Inn hat ein 25-Jähriger die Taten gestanden.

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Er bezeichnet sich selbst als IS-Kämpfer.

Die Ermittler sehen in ihm eher einen Narzissten, dem es um Aufmerksamkeit geht.

Als “Bombenleger von Waldkraiburg” – so hat sich der Tatverdächtige für die Anschlagsserie auf türkische Geschäfte gegenüber der Polizei bezeichnet.

Vollumfänglich gestand er die vier Anschläge gegen türkische Geschäftsbesitzer im Verhör.

Und er räumte weitere geplante Attacken ein.

Polizeipräsident Robert Kopp attestiert ihm eine narzisstische Persönlichkeit.

“Er zeigte sich stolz drauf, was er gemacht hat.

Er will Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Das macht ihn gefährlich.

!

In der Vernehmung bezeichnete er sich selbst als ein IS-Kämpfer.

Nach dem derzeitigen Stand gebe es jedoch keine direkte Verbindung zu der Terrororganisation, sagt Oberstaatsanwalt Georg Freutsmiedl.

Jedoch werde mit Hochdruck weiter ermittelt.

Sämtliche Aussagen sowie Spuren am Tatort oder auch Videoaufzeichnungen belegen derzeit, dass es sich um einen Einzeltäter gehandelt habe.

Motiv: “Hass auf Türken”

Gibt es eine Verbindung zum IS?

Rohrbomben und Schusswaffen gefunden

Aufatmen in Waldkraiburg

Haftbefehl: Versuchter Mord in 27 Fällen

Sein Motiv war ein tiefgründiger Hass gegen Türken – und das, obwohl er selbst Eltern hat, die aus der Türkei stammen.

Wie aus Ermittlerkreisen zu erfahren war, gab es aber schon seit längerer Zeit keinen Kontakt mehr zwischen Eltern und Sohn.

Seine Mutter und seine Schwester sprachen gegenüber der Beamten von einer extremen, religiösen Einstellung des 25-Jährigen.

Laut Oberstaatsanwalt Georg Freutsmiedl ist der Tatverdächtige ein bekennender Sympathisant der Terrororganisation islamischer Staat (IS).

Nach den Anschlägen auf türkische Läden in Waldkraiburg im Landkreis Mühldorf am Inn hat ein 25-Jähriger die Taten gestanden.

Er bezeichnet sich selbst als IS-Kämpfer.

Die Ermittler sehen in ihm eher einen Narzissten, dem es um Aufmerksamkeit geht.

Jedoch sei der 25-Jährige brandgefährlich gewesen, heißt es von Seiten der Polizei.

Neben selbst hergestellten Rohrbomben fanden die Beamten auch eine scharfe Schusswaffe sowie zahlreiche Materialen zum Bau von Sprengsätzen.

In der Vernehmung sprach der Beschuldigte von weiteren geplanten Anschlägen auf türkische Einrichtungen in der Region.

Konkrete Zeitpunkte und Orte nannte er aber nicht.

Gegen den 25-jährigen Deutschen mit türkischen Wurzeln wurde mittlerweile Haftbefehl erlassen – unter anderem wegen Mordversuch in 27 Fällen.

Die Ermittler sprechen von großem Glück, dass bei den Anschlägen keine Menschen ums Leben gekommen seien.

Nach der Festnahme des mutmaßlichen Attentäters atmen die Bürger in Waldkraiburg auf.

Auch Bürgermeister Robert Pötzsch zeigte sich in einer ersten Reaktion erleichtert, dass von dem gefährlichen Täter jetzt keine weitere Gefahr mehr ausgehe.

“Fassungslos” hat Pötzsch die Pressekonferenz verfolgt: “Ich war ein Stück weit gelähmt, habe mir Gedanken gemacht, wie ein Mensch zu so etwas in der Lage ist.

Bei uns leben 100 Nationen bisher friedlich zusammen, haben die Stadt aufgebaut.

Und jetzt gilt es, den Zusammenhalt zu formen, dass so etwas in Zukunft nicht mehr passiert.

Waldkraiburger Attentäter wohl Narzisst ohne Verbindung zum IS

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