Was Ihr Zahnarzt Ihnen nicht sagt: Wie Fluorid Ihnen schaden kann

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Fluorid soll die Zähne wirksam vor Karies schützen. Doch Fluorid kann den Zähnen tatsächlich auch schaden und sogar unästhetische Flecken auf ihnen hinterlassen. Wissenschaftler haben kürzlich festgestellt, dass die chemischen Verbindungen schädlich sein können – speziell für Kinder, denn das Fluorid schränkt die Funktion der Zahnschmelz-produzierenden Zellen ein und sorgt so dafür, dass weniger Calcium in den Schmelz integriert wird. Kinder, bei denen sich die Zähne noch herausbilden, können demzufolge Flecken und Zahnschmelzschäden davontragen.

Weniger ist mehr

Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz des menschlichen Körpers und sogar eine der widerstandsfähigsten der Natur generell. Er setzt sich zu 95 Prozent aus anorganischen Mineralen zusammen. Diese sind durch eine besondere Schichtung extrem fest. Seine Härte schützt den Schmelz jedoch nicht vor allem: Kariesbakterien, Säuren und eventuell gewisse Umweltchemikalien können ihm durchaus Schaden zufügen.
Vor diesen Schäden sollen uns Zahnpasten mit Fluoriden bewahren. Die chemischen Verbindungen begünstigen die Mineralisierung des Zahnschmelzes und reduzieren seine Empfindlichkeit gegenüber Säuren. Bei Kindern kommt dem Ganzen eine besondere Bedeutung zu, denn ihre „fixen“ Zähne entwickeln sich im Kiefer noch.
Fluorid ist allerdings mit Vorsicht zu konsumieren, denn wenn ein Kind in der Zahnwachstumsphase eine zu große Menge davon zu sich nimmt, kann es zur sogenannten Fluorose kommen. Dabei entwickeln sich weiße Flecken und raue Stellen im Zahnschmelz. Auch die Mineralisierung kann stellenweise zurückgehen. Das Schlimmste dabei ist, dass sich Zahnschmelz nicht nachbildet – die Schäden sind daher irreversibel.

Fluorid schränkt Calcium-Einbau ein

Dentale Fluorose ist keine Seltenheit, daher ist laut Francisco Aulestia von der New York University Aufklärung bezüglich des Themas von größter Wichtigkeit – genauso wie die weitere Erforschung der zugrundeliegenden Zellmechanismen. In den USA sind annähernd 25 Prozent aller Kinder von Fluorose betroffen. Auch in Deutschland tritt sie häufig auf. Wie genau Fluorose entsteht, hat das Forschungsteam nun ermittelt, indem sie Kulturen von Zahnschmelz-produzierenden Zellen, sogenannten Ameloblasten, großen Mengen Natriumfluorid aussetzten.
Dabei stellte sich heraus, dass zu viel Fluorid den Calcium-Haushalt der Ameloblasten beeinträchtigt und die Calcium-Reserven in diesen Zellen reduziert. Dadurch kommt es bei der Herstellung der Zahnschmelzminerale zu einem Calcium-Mangel und auch die Mitochondrien, die den Zellen Energie liefern, leiden unter zu viel Fluorid. Die Studienautoren konnten darüber hinaus eine Veränderung in der Genaktivität feststellen. Dies ist ein Zeichen für erhöhten Zellstress.

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Gestörte Zellen führen zu Zahnschäden

Wenn zu viel Fluorid in die Zellen gelangen leiden sie unter chronischem Stress und das Calcium wird nicht mehr korrekt verarbeitet. Das stört die Bildung von Schmelzkristallen und somit auch die Mineralisierung des calciumhaltigen Zahnschmelzes. Konsequenzen sind Verfärbungen und Schäden im Zahnschmelz.
Bei moderaten Mengen Natriumfluorid bleiben diese Resultate glücklicherweise aus. Die verwandten Verbindungen Natriumchlorid und Natriumbromid hatten hingegen überhaupt keine Beeinträchtigungen des Calciumhaushalts zur Folge. Fluorid führte bei anderen potenziell mineralbildenden Zellen, wie zum Beispiel aus der Niere, wiederum nicht zu den beobachteten negativen Effekten.

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