Wegen Corona Urlaub daheim – ein Overkill für die Natur? – Top News

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“Es sind andere Traditionen wie in Mallorca: keine Partymeile, dafür unglaublich schöne Bergregion”, sagt Thomas Huber und kommt richtig ins Schwärmen: “Berge bieten Gemütlichkeit, Freiheit, Schönheit und man schnauft immer eine ganz gesunde, klare Luft.

Die Pfingstferien stehen vor der Tür – Fernreisen sind aber wegen der Corona-Pandemie noch nicht möglich.

Also bleibt der Urlaub in Bayern.

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Berge und Seen sind dabei ein sehr beliebtes Ziel.

Für die Natur kann das Folgen haben.

Extrem-Bergsteigen, Klettern, Gleitschirmfliegen – das tun Thomas und Alexander Huber nicht nur im Urlaub.

Die Huberbuam verbringen ihr ganzes Leben mitten in der Natur.

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Dazu gehört der Klassiker, also, dass man seinen Müll wieder mit nach Hause nimmt.

Und Alexander Huber hält auch von Draußen-Partys mit Ghettoblaster nicht viel: “Man soll ja auch die Stimmen der Natur hören.

Auch in den Bergen gelten Regeln

Keine Umarmung am Gipfel, dafür Maske im Gepäck

Am Tegernsee wird’s voll, fürchten die Einheimischen

Und an dieser guten Luft werden sich in den Pfingstferien viele deutsche Touristen erfreuen wollen.

Die Huberbuam machen sich aber kaum Sorgen, dass die Natur unter dem neuen “Urlaub dahoam” leiden könnte.

Schließlich sei es jedes Jahr so, dass viele Besucher kommt, sagt Alexander Huber: “Wie in den vergangenen Jahren auch, werden die Besucher angehalten, sich an gewisse Regeln zu halten.

Die Pfingstferien stehen vor der Tür – Fernreisen sind aber wegen der Corona-Pandemie noch nicht möglich.

Also bleibt der Urlaub in Bayern.

Berge und Seen sind dabei ein sehr beliebtes Ziel.

Für die Natur kann das Folgen haben.

Außerdem gilt Abstand einhalten auch draußen.

Rituale wie Umarmungen am Gipfel müssen wegen Corona also ausfallen – und vorsorglich sollten alle Ausflügler laut DAV auch eine Gesichtsmaske und Desinfektionsmittel dabei haben.

Der Deutsche Alpenverein bittet heuer besonders darum, sich bei der Tourenplanung nicht zu überschätzen.

Unfälle und damit eine zusätzliche Belastung von Krankenhäusern sollen weiterhin vermieden werden.

Allerdings ist die Region Tegernsee – unabhängig von Corona – an viele Gäste gewöhnt.

Christian Kausch, Geschäftsführer von Tegernsee Tal Tourismus, appelliert jetzt an deren Vernunft: “Das wäre eine gute Sache, wenn man Schonzeiten, Hegezeitet beachtet, Abstand hält, im Einklang mit den Almbauern, mit den Almflächen, mit den Tieren auf der Alm, dass die Jagd mit beachtet wird.

Nicht ganz so natürlich und idyllisch wird es wohl am Tegernsee: Die Einheimischen erwarten viel Verkehrslärm, wenn es jetzt dann wieder richtig losgeht mit Urlaubern und vor allem auch Tagestouristen.

“Grausam wird das – und von Jahr zu Jahr wird es schlimmer.

Das ist nicht mehr lustig”, klagt eine Frau.

Für die Liegewiesen am Tegernsee erarbeitet Kausch gerade Hygiene-Konzepte – fürs Badevergnügen mit Abstand.

Wegen Corona Urlaub daheim – ein Overkill für die Natur?

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