Wie der Schulbetrieb nach den Sommerferien weitergeht – Top News

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Walter Baier ist Direktor am Gymnasium Bruckmühl.

Wie der Unterricht an seiner Schule ab 8.

September aussieht, wüsste er auch gerne.

“Ganz ehrlich, wir würden nichts lieber haben, als dass wir normal beginnen könnten”, gesteht Baier.

Wenn allerdings die Abstandsregeln von 1,5 Meter nach den Sommerferien immer noch gelten, dann weiß der Schuldirektor nicht, wie er das umsetzen soll.

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“Also mit Containern geht’s bestimmt nicht.

Nach den Pfingstferien sollen alle Schüler wieder in die Schule gehen.

In geteilten Klassen und abwechselnd zwischen Präsenzunterricht und Lernen zuhause.

Aber wie wird das kommende Schuljahr für die Schülerinnen und Schüler in Bayern aussehen?

Die Abschlussklassen haben in Bayern den Anfang gemacht und sind seit Ende April wieder zurück in der Schule.

Nach den Pfingstferien sollen schließlich alle Schüler in die Schule zurückkehren.

In geteilten Klassen und abwechselnd zwischen Präsenzunterricht und dem Lernen zuhause.

Eine Art Probebetrieb bis zu den Sommerferien.

Aber wie wird eigentlich das kommende Schuljahr für die Schülerinnen und Schüler in Bayern aussehen?

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Räume müssten mindestens 100 Quadratmeter groß sein, um eine Klasse zwischen 25 und 30 Schülern mit Abstand unterzubringen.

“Es ist mehr ein Personalproblem”, sagt Baier.

Das Personal in den Zeiten von Corona sei sowieso schon knapp.

Lehrer, die einer Risikogruppe angehören, sind vom aktiven Dienst befreit.

“Es ist unterschiedlich an den Schulen, aber es gibt Schulen, da fehlen bis zu 20 Prozent der Lehrerschaft”, sagt Baier.

Bildungsministerin Karliczek schlägt Container vor

Abstandsregeln stellen Schulen vor Herausforderung

Grüne fordern sofortige Entscheidung für Schuljahr 20/21

Bildungsforscher warnt vor zuviel Optimismus

Kommendes Schuljahr muss jetzt geplant werden

Container – das war ein Vorschlag von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU).

Sie hat Länder und Schulen aufgerufen, nach den Sommerferien wieder vollen Unterricht anzubieten.

Das löst für Walter Baier, der auch Vorsitzender der Direktorenvereinigung der Bayerischen Gymnasien ist, keines seiner Probleme.

Platz für einen so großen Container hätte er ohnehin nicht auf seinem Schulgelände.

Nach den Pfingstferien sollen alle Schüler wieder in die Schule gehen.

In geteilten Klassen und abwechselnd zwischen Präsenzunterricht und Lernen zuhause.

Aber wie wird das kommende Schuljahr für die Schülerinnen und Schüler in Bayern aussehen?

In Bayern antwortet das Kultusministerium darauf auf Nachfrage: Man sei angesichts der Dynamik des Infektionsgeschehens auf verschiedene denkbare Szenarien für die Durchführung des Unterrichts an den Schulen vorbereitet.

Was das Kultusministerium damit genau meint, bleibt offen.

Die Schulen stellt das vor eine riesige Herausforderung.

Zumal weiterhin Unklarheit darüber herrscht, ob und wie häufig sich Kinder mit dem Coronavirus infizieren und ihn weitergeben.

Einige Bundesländer wollen nach den Sommerferien zurück zum Normalbetrieb ohne Abstandsregeln – vorausgesetzt die Infektionszahlen gehen weiter zurück.

Auch Bildungsforscher Kai Maaz macht sich Gedanken für das kommende Schuljahr.

Er ist Direktor des Leibniz-Instituts für Bildungsforschung und hat gemeinsam mit einer unabhängigen Kommission Empfehlungen für die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung entwickelt.

Für Maaz sind drei Szenarien denkbar.

Szenario 1: Zurück zum Präsenzunterricht.

Szenario 2: Zwischen Präsenz- und Fernunterricht wechseln und Szenario 3: Der Fernunterricht als Regelfall, falls es zu einer zweiten Infektionswelle kommt.

Außerdem müsse das Kultusministerium alle Schülerinnen und Schüler mit Onlineangeboten unterstützen, damit diese die Lücken und versäumten Stoff selbständig aufholen könnten.

Gabriele Triebel, bildungspolitische Sprecherin der Grünen im bayerischen Landtag, verlangt dagegen, dass jetzt die Weichen fürs kommende Schuljahr gestellt werden.

“Wir müssen am 8.

September mit einem genauen Plan, mit einem qualitätsvollen Unterricht für alle starten und zwar wo nicht nur die Belange des Unterrichts, das heißt also der Stoffvermittlung berücksichtigt sind, sondern auch die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler, der Eltern und der Lehrerinnen und Lehrer.

Wie der Schulbetrieb nach den Sommerferien weitergeht

“Wichtig erscheint mir aus der Perspektive des Bildungswissenschaftlers, dass man genau diese Szenarien jetzt abklopft und überlegt: Was brauche ich an Rahmenbedingungen, wenn ich in dieser Hybridenform bin? Welche technischen Mittel brauche ich? Welche Qualifikation der Lehrkräfte brauche ich, um entsprechenden Fernunterricht zu ermöglichen? Das sind die Fragen, glaube ich, die man jetzt klären kann”, sagt Maas.

Der Bildungsforscher warnt jedoch vor zu viel Optimismus.

Außerdem vermutet der Bildungsforscher, dass die Schülerinnen und Schüler auf einem sehr unterschiedlichen Niveau sein werden.

Eine zusätzliche Herausforderung für die Lehrerinnen und Lehrer.

Man habe in den letzten Wochen und Monaten viele Erfahrungen gemacht, die normalerweise im Schulalltag durch die Anwesenheit der Kinder und Jugendlichen hätten ausgebügelt werden können.

“Und da haben sich möglicherweise Dinge aufgestaut, die mit ins neue Schuljahr schwappen”, befürchtet Maas.

Den Kindern sei ein ganz zentraler Lebensraum weggebrochenen.

“Und die Frage, ob das bei den Kindern jetzt nach den Sommerferien mit einem Schnipser weg sein wird und die in den normalen Modus übergehen – das muss man erst einmal abwarten.

Dann würde das neue Schuljahr vielleicht mit geteilten Klassen und einer Mischung aus Präsenz- und Fernunterricht starten.

Der Probebetrieb dafür soll nach den Pfingstferien starten.

Auch wenn viele Fragen noch offen sind – Direktor Walter Baier muss trotzdem das neue Schuljahr planen, das in drei Monaten beginnt.

Der Schulleiter ist dennoch optimistisch.

“Im Moment würde ich als Schulleiter den Normalbetrieb planen”, sagt er.

Wenn das nicht möglich sei, müsste er im September, etwa eine Woche vor Schulbeginn, den Plan nochmal neu erstellen.

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