Wie Journalisten Korruption mit Corona-Geld aufdecken sollen – Top News

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Alleine im vergangenen Monat hat die kenianische Regierung Maurice Oniango zufolge nach eigenen Angaben 400 Millionen US-Dollar zur Virusbekämpfung ausgegeben.

Aber: Wo landen diese Gelder?

Weltweit fließen viele Gelder zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Nicht immer landen sie in den richtigen Kanälen.

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Die Nichtregierungsorganisation Transparency International hat Stipendien ausgelobt, damit Medien Korruption aufdecken können.

Fast immer sind es Journalisten in Schwellen- und Entwicklungsländern, die von Transparency finanziell, aber auch durch journalistische Trainings unterstützt werden.

Wie Maurice Oniango, der von der kenianischen Hauptstadt Nairobi aus als freiberuflicher Journalist und Filmemacher seit Jahren über Korruption in Afrika berichtet.

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Maurice Oniango weiß, dass solche Recherchen gefährlich sein können.

Da dürfe man nichts dem Zufall überlassen.

Ob es ein Taxifahrer sei, mit dem man unterwegs ist, oder die Entscheidung, wo man isst oder schläft: Es sei wichtig, dass es Leute und Orte sind, die man gut kenne.

In einem Hotel müsse man darauf achten, dass niemand einfach reinkommen kann, es brauche einen sehr guten Sicherheitsdienst.

Wo landen die Hilfsgelder?

Recherchen über Korruption sind gefährlich

Wie Transparency International JournalistInnen unterstützt

Zu den normalen Problemen bei solchen Recherchen kommen jetzt auch noch die Ausgangssperren hinzu, daher könne oft nur online recherchiert werden.

Vieles könne man zwar im Internet suchen und finden – aber an die wirklich harten Fakten werde man so nicht herankommen, befürchtet der kenianische Journalist Maurice Oniango.

Weltweit fließen viele Gelder zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Nicht immer landen sie in den richtigen Kanälen.

Die Nichtregierungsorganisation Transparency International hat Stipendien ausgelobt, damit Medien Korruption aufdecken können.

Ähnlich stelle sich die Lage in Bangladesch dar, erklärt Franziska Dienst von Transparency International auf Grundlage einer anderen Bewerbung für das Journalisten-Stipendium.

Seit 1983 organisiert Transparency International, die größte internationale Nichtregierungsorganisation zum Thema Korruption mit Sitz in Berlin, alle zwei Jahre eine große Konferenz mit etwa zweitausend Teilnehmern, an unterschiedlichen Orten.

Eigentlich sollte die nächste jetzt im Juni in Südkorea stattfinden.

Doch das ist wegen Corona unmöglich.

Stattdessen hat Transparency International JournalistInnen aufgefordert, zum Thema Corona und Korruption zu recherchieren und dafür ein Recherchestipendium aufgelegt.

Zur Unterstützung solcher Corona-Recherchen hat Transparency insgesamt 20.

000 Euro bereit gestellt.

Für die aktuellen Recherchen bleibt den Journalisten dann etwa ein halbes Jahr, um ihre Ergebnisse auf der Anti-Korruptionskonferenz im südkoreanischen Busan präsentieren zu können, die jetzt für Dezember 2020 geplant ist.

Wie Journalisten Korruption mit Corona-Geld aufdecken sollen

Mehr Infos unter www.

j4t.

org

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