Wie Touristen-Orte nicht in Vergessenheit geraten wollen – Top News

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Das Haus darf man bis 3.

Mai nur mit einem triftigen Grund verlassen, international gilt eine Reisewarnung.

Die Webcams sind nur eine Möglichkeit, nach seinem Lieblingsort zu schauen.

Viele bayerische Städte und Gemeinden verlagern ihre Touristenangebote ins Digitale und befriedigen damit den Wunsch vieler nach Ablenkung und einer Aussicht auf bessere Zeiten.

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Das Fernweh zu stillen, wenn coronabedingt Reiseverbote und Ausgangssperren gelten, ist schwierig.

Viele bayerische Orte haben sich Strategien überlegt, wie sie ihren Touristen zumindest ein kleines virtuelles “Fenster zum Hof” bieten können.

Langsam schweift der Blick von der Stadtbibliothek im Süden an das Herkomer Museum über den Lech bis zum Busbahnhof.

Dann stoppt das Bild und bewegt sich wieder zurück.

Die Webcam in Landsberg am Lech zeigt diesen Ausschnitt der Stadt rund um die Uhr.

Für alle, die nicht in Landsberg leben, aber sich dorthin sehnen, ist es eine Möglichkeit, sich der Stadt zu nähern.

Denn Hotels und Restaurants sind wegen der Corona-Pandemie noch immer geschlossen.

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Berchtesgaden versucht ein Stück Berge in die Wohnzimmer zu bringen.

Auf der Website der südostbayerischen Stadt können Alpinisten ihre nächste Tour vorbereiten.

Bergführer Hansi Stöckl zeigt in E-Learning-Programmen, worauf es ankommt.

In kurzen Videos spricht er zum Beispiel über die richtige Ausrüstung und Vorbereitung sowie die Tücken am Berg.

Die Idee dahinter ist, die Zeit daheim sinnvoll zu nutzen.

“Das Schlechteste, was man in jeder Krise machen kann, ist den Kopf in den Sand zu stecken”, findet Hansi Stöckl.

Reisen und Konzerte im Kopf

“Kommt nach Berchtesgaden, kommt gut vorbereitet”

Bayern von der Couch aus erleben

Digitale Angebote vom Lieblingsort finden

Wie in zahlreichen anderen Städten und Gemeinden hätten in Füssen normalerweise von Frühjahr bis Herbst zig Open-Air-Konzerte stattgefunden.

Trotz Corona will die Stadt im Allgäu nicht darauf verzichten und bietet ab Mai Musikabende mit Künstlern aus der Region online an.

Freitagabends werden die Konzerte live auf der Website der Stadt gestreamt.

Auch im Nachhinein können die 15 bis 20 Minuten langen Auftritte noch angesehen werden.

Das sind nur zwei Beispiel der zahlreichen Angebote.

Viele weitere Videos, Podcasts und Geschichten aus allen bayerischen Regionen findet man zum Beispiel auf der Website der Landesmarketingagentur Bayern Tourismus.

“Wir wollen damit einfach dieses Bayerngefühl aufrecht erhalten”, erklärt Geschäftsführerin Barbara Radomski.

Die Zeit überbrücken bis das Reisen wieder erlaubt ist.

Das Fernweh zu stillen, wenn coronabedingt Reiseverbote und Ausgangssperren gelten, ist schwierig.

Viele bayerische Orte haben sich Strategien überlegt, wie sie ihren Touristen zumindest ein kleines virtuelles “Fenster zum Hof” bieten können.

Pläne schmieden, Touren ausarbeiten oder Knoten fürs Klettern üben, das alles könne man mit Hilfe der Online-Tutorials tun.

“Die Message, die rausgeht, ist: Kommt’s bald wieder nach Berchtesgaden zum Wandern und dann geht’s bewusst aufn Berg”, sagt Hansi Stöckl.

Bis es so weit ist, soll das Digitale unterhalten und vielleicht eine kleine Ablenkung bieten.

Um sich im Dschungel der Angebote zurecht zu finden, sucht man online am besten nach dem Lieblingsort, klickt sich durch die Homepage oder fragt bei den Touristeninformationen nach digitalen Angeboten.

Dass die digitalen Angebote das wahre Urlaubserlebnis ersetzen könnten, davon geht Barbara Radomski nicht aus.

“Ich glaube, die Sehnsucht, die Orte wieder analog zu erleben, ist doch schon sehr groß”, sagt sie.

Deswegen entwickelt die Agentur aktuell mit den bayerischen Tourismusverbänden neue Routen, die Bayern in 24, 48 oder 72 Stunden zeigen.

Wie Touristen-Orte nicht in Vergessenheit geraten wollen

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