Wieder geöffnet: So schwer ist es für kleine Cafés – Top News

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Die Hygieneregeln sind extrem aufwändig.

Insbesondere von den Desinfektionsmaßnahmen, die an den Tischen durchgeführt werden müssen, hält er nichts, die seien “kompletter Schwachsinn”, so Lange.

“Ein Parkscheinautomat wird am Tag wahrscheinlich von 150 Fingern berührt und nie desinfiziert, aber wir sollen im gleichen Sinne unsere Tische und Stühle desinfizieren.

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Restaurants und Cafés dürfen ab heute wieder ihre Innenbereiche öffnen.

Doch nicht jeden Gastronom freut’s.

Für einige sind die Auflagen und Hygienemaßnahmen zu umfangreich und zu teuer.

Besonders kleine Cafés und Restaurants fallen durchs Raster.

Endlich gehen wieder mehr Cappuccinos über die Ladentheke im Café Kava in Traunstein, so richtig freuen kann sich Cafébetreiber Simon Lange aber nicht.

Bisher standen bei ihm 15 Tische, nach den neuen Hygienevorschriften sind es höchstens fünf:

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Wo es Anträge gebe zur Erweiterung von Freischankflächen, würden diese wohlwollend behandelt: “Wir haben dort keine pauschale Lösung, weil jeder Einzelfall anders ist, aber jeder Wirt ist herzlich eingeladen in die Verwaltung zu kommen und wir schauen uns dann den Fall an und versuchen natürlich, so viel Fläche wie möglich zur Verfügung zu stellen”, so Hümmer zum BR.

Simon Lange betreibt drei Cafés in Traunstein und Rosenheim.

Alle seiner Mitarbeiter sind in Kurzarbeit.

Er rechnet nur noch mit 40 Prozent des Umsatzes im Vergleich zur Situation vor Corona – bei gleichbleibenden Personal- und Fixkosten.

Um den Verlust abzupuffern, bleibt nur das Geschäft im Freien.

Hier sei die Stadt Traunstein kulant, betont Oberbürgermeister Christian Hümmer.

Stadt Traunstein will Caféhausbetreibern helfen

Freischankflächen wichtige Option

Schließung nicht ausgeschlossen

Restaurants und Cafés dürfen ab heute wieder ihre Innenbereiche öffnen.

Doch nicht jeden Gastronom freut’s.

Für einige sind die Auflagen und Hygienemaßnahmen zu umfangreich und zu teuer.

Besonders kleine Cafés und Restaurants fallen durchs Raster.

Auf die größeren Freischankflächen ist auch Max Feninger angewiesen: In seiner winzigen Nudelbar lohnt es sich erst gar nicht, den Innenraum zu öffnen.

Früher war es hier mit zehn Tischen gemütlich eng.

Wegen der Abstandsregeln dürfte er jetzt nur noch zwei Tische bewirten.

Mehr Freischankflächen können auf Dauer nicht die einzige Lösung sein.

Denn bald kommt auch wieder die kalte Jahreszeit, und dafür fehlt den Gastronomen weiterhin die Perspektive.

Der Cafébetreiber Simon Lange hofft, dass sich das bald ändert:

Immerhin: Laut Stadtverwaltung haben Café- und Restaurantbetreiber Aussicht darauf, ihre Freischankflächen ohne zusätzliche Gebühren zu erweitern.

Außerdem plant die Stadt ein umfangreiches Hilfspaket für die Gastronomie und den Einzelhandel.

Momentan bleibt den Wirten allerdings nur die Hoffnung auf gutes Wetter.

Wieder geöffnet: So schwer ist es für kleine Cafés

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