Wirtschaft debattiert um Aktionärs-Hauptversammlung im Internet – Top Meldungen

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Das Veranstaltungsverbot angesichts der Corona-Krise ist ein Problem für börsennotierte Unternehmen. Sie müssen jährlich Hauptversammlungen abhalten, um sich den Fragen ihrer Aktionäre zu stellen. Deshalb soll es in diesem Jahr Online-Treffen geben.

Deutsche Telekom, Daimler, Adidas oder Wacker Chemie aus Burghausen – die Liste der börsennotierten Aktiengesellschaften, die in einem ersten Schritt ihre Hauptversammlungen verschieben, ist lang und wird immer länger. Der Höhepunkt der Hauptversammlungssaison ist im April und Mai.

Ein neues Gesetz, das vergangene Woche im Schnelldurchgang verabschiedet wurde, erleichtert nun die Abhaltung von Online-Hauptversammlungen. Die zwingend vorgeschriebene Präsenzpflicht der Aktionäre wird aufgehoben, die Einberufungsfrist deutlich auf 21 Tage verkürzt. Das ist Neuland für die Aktiengesellschaften. Sie müssen auch im Netz die Rechte der Aktionäre wahren, die Rede-, Frage- und Abstimmungsrechte haben.

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Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger befürwortet grundsätzlich die Einführung von Online-Hauptversammlungen, weil den Aktionären zum Beispiel eine weite Reise erspart bliebe. Sollten aber Auskunftsrechte und die Rechte, Beschlüsse anfechten zu dürfen, eingeschränkt werden, müsse nachgebessert werden.

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Präsenzpflicht bei Aktionärs-Hauptversammlungen aufgehoben

Aktionärsvertreter dafür – warnen aber vor Rechtebeschneidung

Wirtschaft debattiert um Aktionärs-Hauptversammlung im Internet

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