Wirtschaftsweise Schnitzer wettert gegen Kaufprämien – Top News

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Trotzdem geht Schnitzer davon aus, dass Lobbygruppen einen dermaßen hohen Druck auf die Politik aufbauen, dass diese dem letztlich nachgeben und die Prämien einführen.

Die Kaufprämien für die Autoindustrie werden kommen, sagt die Wirtschafsprofessorin Monika Schnitzer.

Allerdings hält die Ökonomin von Kaufprämien überhaupt nichts.

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Der Ärger über die Forderung der Autoindustrie nach Kaufprämien ist der Wirtschaftsweisen Monika Schnitzer anzuhören.

Sie hält die Forderung der Hersteller für erstaunlich.

Die Autoindustrie habe genug Geld – und das trotz Dieselskandal.

Von jedem Bürger werde erwartet, spare in der Zeit, dann hast du in der Not.

Das sollte auch für die Autoindustrie gelten.

Die Wirtschaftswissenschaftlerin, die an der Ludwig-Maximilians-Universität in München lehrt, hält es für problematisch, dass Deutschland so abhängig von der Autoindustrie ist.

Das Land müsste es schaffen, sich breiter aufzustellen.

Kaufprämien wären hier womöglich der nächste Schritt, alte Strukturen zu zementieren.

Abwrackprämie aus Erfahrung schlecht

Abhängigkeit von der Autoindustrie problematisch

Konjunkturprogramm für Strukturwandel

Schnitzer kritisiert, schon die Abwrackprämien während der Finanzkrise vor zehn Jahren waren ineffektiv und teuer.

Zudem hätten die Hersteller bis jetzt nichts dazu beigetragen, den CO2 Ausstoß insgesamt zu senken.

Moderne Motoren seien durch mehr PS konterkariert worden.

Wenn überhaupt sollten Zulieferer, die auf Hilfen angewiesen sind, direkt gestützt werden.

Die Kaufprämien für die Autoindustrie werden kommen, sagt die Wirtschafsprofessorin Monika Schnitzer.

Allerdings hält die Ökonomin von Kaufprämien überhaupt nichts.

Die Ökonomin schlägt vor, mit einem breiten Konjunkturprogramm nicht nur der Wirtschaft zu helfen, sondern den strukturellen Wandel voranzutreiben.

Deshalb sollte in Zukunftstechnologien investiert werden.

Schnitzer hat die Sorge, dass die großen US-Technologieunternehmen ihre Marktanteile in Zukunft weiter ausbauen.

Dafür brauche man aber keine Krise.

Hier sei die Wirtschaft gefordert.

Wirtschaftsweise Schnitzer wettert gegen Kaufprämien

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