Würzburger Benefizaktion #mynewface beendet – Top News

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Unter den Fotografierten waren auch Bischof Franz Jung, Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt, die neuen Würzburger Bürgermeister Martin Heilig und Judith Jörg, die frühere Landtagsabgeordnete Barbara Stamm, Fußballtrainer Bernd Hollerbach oder auch Bauchredner Sebastian Reich mit seinem Nilpferd Amanda.

Aber nicht nur die Prominenz der Region war zu Gast, sondern Menschen quer durch Stadt und Umland, die von sich ein professionelles Bild für das persönliche Geschichtsbuch machen lassen wollten.

Das Projekt #mynewface des Würzburger Fotografen Thomas Berberich und des Grafikers Alexander Deß ist zu Ende.

304 Menschen (und Nilpferd Amanda) ließen sich im Studio in den Posthallen mit Mund-Nase-Maske gegen eine Spende fotografieren.

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Am letzten Tag kamen noch einmal 28 Menschen, um sich mit Maske von Tomas Berberich fotografieren zu lassen.

“Es war erst befremdlich die Menschen am Eingang mit Maske abzuholen, auf dem Weg ins eigentliche Studio wurde auch schon Abstand gehalten”, berichtet der Fotograf im Gespräch mit dem BR.

Auch er trug eine Maske.

Weil Mund und Nase verdeckt waren, wurden die Augen der Mittelpunkt des Fotos.

Thomas Berberich: “Mit der Verdeckung vom Mund wird das Portraitieren ehrlicherweise sehr einfach.

Viele haben bei einer Aufnahme ohne Maske das Problem mit dem Lachen, bzw.

ernst gucken, mit offenem oder geschlossenen Mund.

Das Alles fällt weg und das macht es für den Fotografen wirklich leicht.

Somit treten die Augen noch viel präsenter ins Bild.

” Es habe sich keiner der Abgelichteten beschwert oder hatte irgendwelche Änderungswünsche, so Thomas Berberich.

“Bei 305 Personen ist das ein Hammer und wegen Falten unter den Augen, das konnte ich schön reden.

Die Idee dazu hatte Thomas Berberich gemeinsam mit dem Grafiker Alexander Deß.

Der habe den Namen #mynewface vorgeschlagen, so Berberich.

“Ich fand den Namen erst ein bisschen seltsam, aber jeden Tag wurde mein Gefühl besser und der Name ist jetzt einfach Programm.

” Alexander Deß programmierte die Webseite der Aktion und aktualisierte sie immer wieder.

Zu den Bildern kamen auch persönliche Geschichten über die Fotografierten, die Thomas Berberich zum Bild ins Netz stellt.

Inhalte, die er beim Fotografieren seiner einzelnen Gäste erfuhr oder persönliche Erlebnisse, wenn er sie vorher schon kannte.

“Bei manchen bin ich nachts aufgewacht und musste schreiben, bei einigen habe ich geweint und bei anderen bekam ich eine echte Gänsehaut.

Die Portraitierten: vom Bischof bis zum Nilpferd

Fotoaktion erzählt Geschichten zu den Portraits

Macher von #mynewface: “wahnsinnig zufrieden”

Ergebnis der Aktion: Poster, Buch, Ausstellung

Bei der Würzburger Kindertafel sind alle begeistert von dieser Unterstützung und sehr dankbar.

Die Höhe des Erlöses steht noch nicht ganz fest, da aber jeder gebeten war mindestens 50 Euro zu spenden, müsste eine fünfstellige Summe der Arbeit der Kindertafel zukommen.

Die Fotoaktion ist abgeschlossen, aber Thomas Berberich und Alexander Deß haben noch einige Ideen mit den Portraits.

So wird ein Gesamtposter aller 305 Portraits gedruckt, eine Ausstellung der Bilder ist geplant und auch ein Fotobuch.

Hier sucht Thomas Berberich gerade noch einen Sponsor für den Druck, damit noch einmal ein guter Erlös aus diesem in dieser Form einmaligen Projekt der Würzburger Kindertafel gespendet werden kann.

Das Projekt #mynewface des Würzburger Fotografen Thomas Berberich und des Grafikers Alexander Deß ist zu Ende.

304 Menschen (und Nilpferd Amanda) ließen sich im Studio in den Posthallen mit Mund-Nase-Maske gegen eine Spende fotografieren.

Thomas Berberich erging es wie allen zu Beginn der Pandemie.

Plötzlich war das Geschäft weg.

Keine Arbeit, keine Aufträge.

Und dann dieses caritative Projekt zu Gunsten der Würzburger Kindertafel, die in Schulen dafür sorgt, dass auch Kinder aus sozial schwierigen Familien ein Frühstück bekommen.

Sein Fazit: “Das Projekt hat in meinem bisherigen Berufsleben einen herausragenden Stellenwert.

Obwohl ich keinen Euro daran verdient habe.

Ich habe keine einzige Rechnung geschrieben und hatte kein schlechtes Gefühl in dieser Zeit und habe es auch jetzt nicht.

” Das Projekt habe ihn “so wahnsinnig zufrieden” gemacht: “Ich habe daraus gelernt, wenn irgendwie nichts geht, dann lass dir etwas einfallen, suche dir Mitstreiter oder mach es alleine und fange an!”

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Würzburger Benefizaktion #mynewface beendet

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