Würzburgs Theaterintendant erhält Vertragsangebot – Top News

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“Man hat es sich nicht leicht gemacht”, sagt ein Stadtsprecher gegenüber dem BR.

Vorlage war ein überfraktioneller Antrag von acht Stadträten, initiiert von Hans-Werner Löw (SPD), der fordert, “dass Trabusch ein Folgevertrag am Mainfranken Theater angeboten wird, zu den Bedingungen wie bisher”.

Viel wurde in der Würzburger Kulturlandschaft um eine mögliche Vertragsverlängerung für den Intendanten des Mainfranken Theaters diskutiert.

Nun steht fest: Markus Trabusch bekommt für August 2021 einen neuen Vertrag angeboten.

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Nach langer Diskussion in der gestrigen Sitzung hat der Würzburger Stadtrat eine Entscheidung in der Personaldebatte um den Intendanten des Mainfranken Theaters getroffen: Markus Trabusch bekommt für August 2021 einen neuen Vertrag angeboten.

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Es gehe für sie rein um die Sachfrage, “wie wollen wir, dass unser Theater geführt wird, was für künstlerische Leistungen soll er erbringen, ist das die Kunst die wir in Würzburg sehen wollen? Da sind viele Kollegen der Auffassung, dass der Herr Trabusch das gut macht.

Die Entscheidung fiel mehrheitlich.

Mit Blick auf Anfang April, als 28 Stadträte einen Antrag stellten, über die am 2.

April abgelehnte Vertragsverlängerung Trabuschs erneut abzustimmen, war dieses Ergebnis absehbar.

Auch der Vorsitzende der Stadtrats-CSU Wolfgang Roth hatte diese Prognose im Vorfeld geäußert.

Die Frage beschäftigt den Würzburger Stadtrat bereits seit Juli 2019 und macht nicht an Fraktionsgrenzen Halt: Judith Jörg von der CSU etwa, also qua Fraktion eigentlich auf Seiten der Stadtverwaltung, hat gestern für Trabusch abgestimmt.

Stadtverwaltung handelt Vertrag mit Trabusch aus

Trabusch getroffen von der teils öffentlichen Debatte

Der Auftrag des Stadtrats an die Verwaltung um Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) und Kulturreferent Achim Könneke – die im Vorfeld die weitere Zusammenarbeit mit Trabusch klar ausgeschlossen haben – lautet nun also, mit Trabusch einen neuen Vertrag auszuhandeln.

Dass Trabusch die Entwicklung vom Stadttheater zum Staatstheater begleiten möchte, hatte er gegenüber dem BR schon geäußert.

Seit der Notausschuss des Stadtrats am 2.

April mit knapper Mehrheit eine Vertragsverlängerung von Trabusch, der wegen seiner Personalführung umstritten war, abgelehnt hatte, hatten sich bereits zwei Bewerber auf die Stelle, die demnach ab August 2021 verfügbar gewesen wäre, gemeldet – so die Information von Könneke im Gespräch mit dem BR.

Viel wurde in der Würzburger Kulturlandschaft um eine mögliche Vertragsverlängerung für den Intendanten des Mainfranken Theaters diskutiert.

Nun steht fest: Markus Trabusch bekommt für August 2021 einen neuen Vertrag angeboten.

Und Markus Trabusch selbst äußerte sich ob der monatelangen teils öffentlich geführten Debatten um seinen Führungsstil so: “Das tut mir was, ja.

Meine Person wird in der Öffentlichkeit demontiert.

Das kann und darf so nicht sein.

Das ist ein Vorgang, der mich zutiefst irritiert.

Ärger ist vielleicht das falsche Wort.

Mittlerweile trifft mich das.

Ob die gestrige Entscheidung also der letzte Akt in dem Drama gewesen ist, ist fraglich: Die Bewerber könnten Ansprüche auf die bereits ausgeschriebene Stelle erheben – dann stünde im Drama um die Personaldebatte noch ein Epilog bevor.

Würzburgs Theaterintendant erhält Vertragsangebot

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