3. Liga: Halle und Jena kündigen Klage an – Top News

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Sportdirektor Ralf Heskamp bemängelt den Umgang des DFB mit den Klubs.

“Zur Kommunikation des DFB in dieser Woche fehlen mir schlicht die Worte.

Innerhalb von 24 Stunden gab es zwei völlig unterschiedliche Aussagen, die unsere Planungen bezüglich des vorgeschriebenen Quarantäne-Trainingslagers ad absurdum führten.

Von Fairness, Professionalität und einem Miteinander kann aktuell keine Rede sein”, sagte der 54-Jährige.

Der HFC gehört zu den Vereinen, die sich für einen Saisonabbruch ausgesprochen und dem DFB ein Konzept zur Zukunft der Liga vorgelegt haben.

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Das erforderliche Quarantäne-Trainingslager vor dem Neubeginn habe der SV Waldhof noch nicht gebucht.

“Jetzt sollen wir praktisch am Samstag ins Trainingslager mit einem Tag Zeit, das Ganze zu koordinieren.

Wenn man sich an das Hygienekonzept des DFB halten möchte, ist der 30.

5.

faktisch nicht mehr möglich”, sagte Kompp.

Auch der SV Waldhof Mannheim ist gegen eine Saisonfortsetzung.

Mannheims Geschäftsführer Markus Kompp hält diese für nicht realisierbar und übt erneut starke Kritik am DFB.

“Das kann nur im Reagenzglas funktionieren, diese Planung”, sagte Kompp der Deutschen Presse-Agentur.

“Es wird klar sein, dass es für uns auch noch mal Quarantänezeiten geben wird und Spielausfälle.

Der Hallesche FC und der FC Carl Zeiss Jena wollen wegen des geplanten Neustarts der 3.

Fußball-Liga am 30.

Mai rechtliche Schritte einleiten.

Und auch beim SV Waldhof Mannheim regt sich weiter Widerstand gegen den DFB.

“Unsere seit Wochen geäußerten Bedenken wurden mit der heutigen Entscheidung ebenso außen vor gelassen wie der Umstand, dass die Verfügungslage in Sachsen-Anhalt bis einschließlich 27.

Mai kein Mannschaftstraining zulässt”, sagte Jens Rauschenbach, Präsident des Drittligisten Hallescher FC, in einer ersten Reaktion auf die Entscheidung des Liga-Re-Starts am 30.

Mai.

“Wir sehen uns gezwungen, diese plötzliche Entwicklung unter dem Aspekt der Chancengleichheit rechtlich prüfen zu lassen.

Kompp bemängelte auch den Umgang des DFB mit den Vereinen.

Innerhalb weniger Tage habe es unterschiedliche Informationen gegeben.

“Das ist meiner Meinung nach panisches Krisenmanagement”, sagte er.

“Mir fehlen die Worte”

Waldhof-Geschäftsführer: “Panisches Krisenmanagement”

Neben Halle hat auch der FC Carl Zeiss Jena rechtliche Schritte gegen die Entscheidung angekündigt: “Es ist einfach technisch nicht umsetzbar, es widerspricht ihren eigenen Konzepten.

Wir haben ein Hygienekonzept umzusetzen.

Das erfordert zwei Testungen und ein einwöchiges Trainingslager vor Spielbeginn.

Das ist terminlich nicht mehr zu organisieren.

Der DFB hat erneut an Politik und Logik vorbeigeplant.

” Die SG Sonnenhof Großaspach will bis zum Wochenende prüfen, ob sie ebenfalls gerichtlich gegen die Entscheidung vorgeht.

Für den Tabellenzweiten Mannheim soll es mit einem Heimspiel gegen den KFC Uerdingen weitergehen.

Vom 15.

bis 25.

Juni stünde das heimische Stadion allerdings wegen Bauarbeiten für die Rasenheizung nicht zur Verfügung, sagte Kompp.

In dem Zeitraum ist ein Waldhof-Heimspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach vorgesehen.

Der Hallesche FC und der FC Carl Zeiss Jena wollen wegen des geplanten Neustarts der 3.

Fußball-Liga am 30.

Mai rechtliche Schritte einleiten.

Und auch beim SV Waldhof Mannheim regt sich weiter Widerstand gegen den DFB.

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