Basketball: München und Bamberg von BBL-Plan überzeugt – Top News

0

Die Bayreuther hatten sich schon länger für ein Saisonende ausgesprochen.

Die Verträge mit den ausländischen Profis sind längst aufgelöst, die Oberfrankenhalle wurde bereits komplett geräumt.

An der Entscheidung werde “natürlich auch weiterhin” festgehalten, sagte Geschäftsführer Björn Albrecht.

Auch Trainer Raoul Korner hatte immer wieder betont, dass eine Saisonfortsetzung mit Geisterspielen für einen Verein wie medi Bayreuth nicht sinnvoll sei.

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Die vier bayerischen Vereine stehen nun vor höchst unterschiedlichen Aufgaben.

Während sich Meister FC Bayern und Ex-Serienchampion Brose Bamberg auf ein Comeback in der Halle und ein einmaliges Turnierformat samt strikter Hygienevorgaben vorbereiten, können s.

Oliver Würzburg und medi Bayreuth die von der Coronakrise unterbrochene Spielzeit wie gewünscht abhaken.

“Es geht um die Sportart Basketball, um die Bundesliga allgemein”, sagte Bayerns Geschäftsführer Marko Pesic und sprach von einem “mutigen Konsensmodell”.

Der Titelfavorit will sich als Gastgeber mit dem Audi Dome für das Turnier bewerben.

Zunächst aber muss die Liga ein detailliertes Konzept ausarbeiten, mit dem die Politik für eine Ausnahmegenehmigung überzeugt werden soll.

“Denn es hat sich nichts daran geändert, dass die Gesundheit an erster Stelle steht”, betonte Pesic.

Dieser Aufwand bleibt den Würzburgern und Bayreuthern erspart.

Sie sahen sich nicht imstande, das Vorhaben zu stemmen.

“Wir haben aus den Erfahrungen der Vergangenheit gelernt und bleiben unserer Linie treu, in finanzieller Hinsicht keine Risiken einzugehen”, sagte Würzburgs Geschäftsführer Steffen Liebler.

Die Unterfranken waren in der Saison 2013/14 in erheblichen Finanznöten, ihnen wurden damals gar Punkte abgezogen.

Chefcoach Denis Wucherer war zwar enttäuscht.

“Aber wir als Trainer akzeptieren und respektieren die Entscheidung der Geschäftsführung.

Neben der Gesundheit aller Beteiligten muss das Wohl unseres Klubs an erster Stelle stehen”, sagte er.

Es soll also weitergehen in der Basketball-Bundesliga, wenn auch mit nur noch zehn statt 17 Teams: Der FC Bayern war ohnehin dafür, die Bamberger sind – anders als Bayreuth und Würzburg – umgeschwenkt und wollen dabei sein, wenn wieder gespielt wird.

So die Politik ihren Segen gibt, wollen die zehn verbliebenen Klubs die Meisterschaft untereinander ausspielen, und das an einem Ort, in einem gestrafften Turniermodus mit Geisterspielen ohne Fans.

Bei den Basketballern in München und Bamberg herrschen nach der gemeinsamen Entscheidung der BBL-Klubs am Montag (27.

04.

2020) Vorfreude und Zuversicht, die Würzburger und Bayreuther, für die die Spielzeit beendet ist, wollen indes nicht hadern.

Für die Münchner und Bamberger geht es nun unter anderem darum, ihre in der Hochphase der Coronakrise nach Nordamerika heimgereisten US-Profis wieder nach Deutschland zu holen.

Dem Vernehmen nach sind die Vereine zuversichtlich, dass alle Akteure – etwa Ex-NBA-Profi Greg Monroe bei Bayern oder Paris Lee in Bamberg – zurückkommen.

Voraussichtlich müssen sie direkt nach ihrer Landung für zwei Wochen in Quarantäne, wie es die Behörden für Einreisende vorschreiben.

Pesic: “Mutiges Konsensmodell”

180-Grad-Wende in Bamberg

Kein Risiko: Bayreuth und Würzburg beenden die Spielzeit

Die Bamberger waren bis zuletzt eigentlich für einen Abbruch der Spielzeit – die neue Idee aber hat sie umgestimmt.

“Wir sind ein Sportunternehmen und freuen uns darauf, wenn wir die Saison sportlich zu Ende bringen können”, gab nun Geschäftsführer Arne Dirks zu Protokoll.

Die Oberfranken werden sich wohl nicht als Austragungsort bewerben.

Es soll also weitergehen in der Basketball-Bundesliga, wenn auch mit nur noch zehn statt 17 Teams: Der FC Bayern war ohnehin dafür, die Bamberger sind – anders als Bayreuth und Würzburg – umgeschwenkt und wollen dabei sein, wenn wieder gespielt wird.

Basketball: München und Bamberg von BBL-Plan überzeugt

Share.

Leave A Reply