Basteln statt Skispringen: Katharina Althaus näht Schutzmasken – Top Meldungen

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Die Corona-Zwangspause nutzt Skispringerin Katharina Althaus für ihr zweites großes Hobby. Die Oberstdorferin greift zu Stoff und Nadel und näht Atemschutzmasken für befreundete Rettungskräfte und Ärzte.

Nähen ist seit vielen Jahren eines der größten Hobbys von Katharina Althaus. Für sie ist es der perfekte Ausgleich zum Skispringen. An der Maschine ist zwar ähnlich viel Konzentration wie beim Sport gefragt, aber auch deutlich mehr Fingerspitzengefühl – und vor allem Ruhe. “Ich nähe alles mögliche. Zum Beispiel Turnbeutel, Dirndlschürzen, Blusen und so weiter“, erzählte die 23-jährige Oberstdorferin.

Derzeit widmet sie sich einem ganz besonderen Projekt: Althaus näht Schutzmasken. Die sind dieser Tage in der Corona-Krise zweifelsohne sehr gefragt. Bei ihr hat das aber auch einen persönlichen Hintergrund, denn Althaus hat etliche Freunde und Bekannte, die im Gesundheitswesen tätig sind. Ihr Freund Patrick arbeitet beispielsweise als Rettungssanitäter. “Und meine Nachbarin ist Ärztin. Sie hat mich gefragt, ob ich nicht Zeit und Lust hätte, solche Schutzmasken zu nähen. Mundschutz wird zwar geliefert, aber meistens nicht in die Arztpraxen”, so Althaus. Im Internet hat sich die Oberstdorferin nach geeigneten Schnittmustern umgesehen, seitdem arbeitet sie wie am Fließband. “Rund 30 Schutzmasken habe ich schon fertig“, berichtete Althaus. Und es sollen noch mehr werden.

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Zeit hat die Sportlerin tatsächlich, die Skisprung-Saison ist seit den letzten beiden Weltcup-Wettbewerben im norwegischen Lillehammer beendet. Für die Oberstdorferin lief der Winter nicht optimal. Die Doppel-Weltmeisterin von Seefeld 2019 kam nur zweimal aufs Podest, im Gesamt-Weltcup war sie am Ende Fünfte. Jetzt versucht auch sie, sich zuhause mit Fitnessübungen so gut es geht in Form zu halten. “Das klappt schon. Wir sind ja noch nicht in der Vorbereitung auf die nächste Saison. Natürlich hat man bei diesem wunderbaren Wetter andere Pläne, aber die Gesundheit aller geht da ganz klar vor“, sagt Althaus. Also verbringt sie ihre Freizeit eben an der Nähmaschine mit Stoff und Faden.

Persönlicher Bezug zu Atemmasken

Ende einer durchwachsenen Saison

Basteln statt Skispringen: Katharina Althaus näht Schutzmasken

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