Cacau: “Fußball kann Menschen und Herzen erreichen” – Top News

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Noch mehr Farbe – im wahrsten Sinne – habe allerdings der DFB bekannt, der auf eine Ahndung der Regelverstöße verzichtet hat.

Cacau hofft, dass in Zukunft darüber diskutiert wird, wie sinnvoll das Verbot politischer Botschaften auf dem Fußballplatz ist.

Der Sport habe das “Potenzial, Menschen und Herzen zu erreichen”, erklärte Cacau.

Zwar drohe bei einer Lockerung des Verbots die Gefahr des Missbrauchs, dennoch sollte die Chance, Misstände sichtbar zu machen, viel mehr genutzt werden, so die Forderung des 39-Jährigen.

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In den weltweiten Protesten gegen Rassismus nimmt der Fußball eine zentrale Rolle ein.

DFB-Integrationsbeauftragter Cacau sprach über die Vorbildfunktion des Sports und stellte Lösungen zur Bekämpfung der Fremdenfeindlichkeit in Aussicht.

Der gewaltsame Tod von George Floyd hat Proteste gegen Rassismus in der ganzen Welt angestoßen – auch im Fußball.

Cacau, seit 2016 Integrationsbeauftragter des Deutschen Fußball-Bundes, stellt sich hinter die Spieler, die sich trotz geltender DFB-Regeln getraut haben, auf dem Spielfeld ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

“Es ist überragend, dass so viele Spieler Farbe bekennen und sich ihrer Verantwortung als Vorbilder bewusst sind”, freute sich der gebürtige Brasilianer im Interview bei Blickpunkt Sport.

Obwohl Cacau bewusst ist, dass das Problem auch in Deutschland existiert, hat er selbst “nur gute Erfahrungen” gemacht und ist hier nie Opfer von Rassismus gewesen.

Dafür allerdings in seinem Heimatland Brasilien, weshalb er Betroffene auf der ganzen Welt unterstützen möchte.

Verständnis und die Bereitschaft, Hilfestellungen zu bieten, bilden die Grundlage für die Beseitigung des Rassismus in der Gesellschaft.

Dabei sei es wichtig, dass der Fußball mit gutem Beispiel vorangeht.

Erst im März beriet sich der Integrationsbeauftragte mit DFB-Präsident Fritz Keller und Gerald Asamoah über Lösungen zum Thema Rassismus im Fußball.

Eine Möglichkeit wäre die Einführung einer Melde-App , die die anonyme Anzeige von rassistischen Stadionbesuchern ermöglicht.

Diese Idee ist nicht neu, in England gibt es derartige Plattformen bereits seit 2013.

Datenschutzgründe und die Angst der Identifizierbarkeit standen einer Einführung dieser Technologie in Deutschland bisher entgegen.

Politische Botschaften in Zukunft erlauben?

Rassismus aus Stadien verbannen

In den weltweiten Protesten gegen Rassismus nimmt der Fußball eine zentrale Rolle ein.

DFB-Integrationsbeauftragter Cacau sprach über die Vorbildfunktion des Sports und stellte Lösungen zur Bekämpfung der Fremdenfeindlichkeit in Aussicht.

Cacau: “Fußball kann Menschen und Herzen erreichen”

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