Corona-Tagebuch: Putzen für die Oma – Top Meldungen

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BR-Reporter Lasse Berger aus dem Studio Bayreuth wohnt und lebt momentan bei seiner Großmutter. Bei ihr fällt nun die Gymnastik aus und die Reinigungskraft kommt auch nicht mehr. Nun muss der Enkel ran. Ein Erfahrungsbericht aus dem neuen Alltag.

Meine Oma ist 94 Jahre alt und lebt noch zu Hause. In ein Altenheim möchte sie nicht, mit dem Rollator ist sie außerdem mobil und im Kopf ist sie auch noch fit. Manchmal werfe ich einen Blick in ihren gut gefüllten Terminkalender.

Im Moment ist der allerdings ganz schön leer. Friseurtermin, gemeinsames Mittagessen mit Freunden – alles gestrichen. Auch die Hockergymnastik, zu der sie sonst zweimal in der Woche geht. Zu Hause ohne professionelle Hilfe traut sich meine Oma das Workout nicht zu. Stattdessen hat sie das Konditionstraining erhöht: sie geht jetzt noch öfter spazieren. Auch wenn sie dabei nicht so richtig ausgelastet ist.

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Außer der Hockergymnastik muss meine Oma zurzeit noch einen anderen wichtigen Termin im Kalender streichen: Einmal in der Woche kommt eigentlich eine Haushaltshilfe und putzt ihre Wohnung. Aber nicht in Zeiten des Coronavirus.

Denn für alte Menschen ist das Coronavirus besonders gefährlich. Bleibt noch die Frage, wer jetzt die Wohnung putzt. An dieser Stelle kommt der WG-erfahrene Enkel ins Spiel. Ich habe auch schon einen Putzplan erstellt und der Putzlappen liegt auch schon bereit.

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Termine gestrichen

Putzkraft fällt nun aus

Beim Putzen muss der Enkel ran

Corona-Tagebuch: Putzen für die Oma

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