Dem Himmel ein Stück näher: die Huberbuam – Top News

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Schon ihr Vater ist bergbegeistert.

Erst tritt der ältere, 1966 geborene Bruder, Thomas Huber, in die Fußstapfen des Vaters, dann auch der zwei Jahre jüngere Bruder Alexander.

Je gewagter die Aufstiege, desto größer der Reiz.

Dabei geht es nicht um Höhenrekorde, sondern um das Bezwingen extremer, noch unbegangener Routen.

Als “Huberbuam” machen die beiden die Bergleidenschaft zum Beruf und werden nicht zuletzt durch den Kinofilm “Am Limit” einem breiteren Publikum bekannt.

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Alexander und Thomas Huber sind der Inbegriff des Extrem-Alpinismus: Sie steigen auf über 8.

000 Meter, klettern frei und ohne Sicherung an Felsen und meistern schwere Routen.

Andrea Roth hat sie porträtiert und nach ihrem Glauben gefragt.

Die Brüder Thomas und Alexander Huber zählen zu den bekanntesten Bergsteigern Deutschlands und zu den besten Extremkletterern der Welt.

Im Porträt von Andrea Roth erzählen sie zu Christi Himmelfahrt von ihren Lebenskrisen und von den Erfahrungen, die Menschen in den Bergen machen können.

Und wie diese Wahrnehmungen das Leben verändern.

“Christi Himmelfahrt – mit den Huberbuam” am Donnerstag, 21.

Mai 2020 um 18.

45 Uhr im BR_Fernsehen porträtiert das Brüderpaar und erzählt von seinen Lebensängsten und -krisen.

Im Anschluss ist die Sendung in der Mediathek zu sehen.

Buchtipp: “Die Angst, Dein bester Freund.

” Alexander Huber, Bergwelten 2020

Der Berg, er verändert die Wahrnehmungen, auch auf die existentiellen Nöte im Leben der beiden Brüder.

Thomas Huber muss 2011 mit der Diagnose “Nierentumor” kämpfen.

Und Alexander Huber überwindet seine Angsterkrankung, die durch den Druck von außen entsteht.

“Bei mir hing viel davon ab: Komm ich mit einer erfolgreichen Besteigung nach Hause oder nicht.

Denn gefragt ist nicht der Gute, sondern nur der Beste.

“Es ist ein Gefühl der Erhabenheit, das man am Berg bekommt”

Lebenskrisen: Diagnosen Angsterkrankung und Nierentumor

“Nur wer Angst empfindet, kann mutig sein”

Dem Himmel ein Stück näher sein, so beschreibt Alexander Huber sein Gefühl, wenn er am Berg ist.

“Es ist das Gefühl der Erhabenheit, das man am Berg bekommt.

Das kommt einerseits daher, dass man dort oben ja wirklich über den Dingen steht.

Man hat einen Überblick über die Umgebung und die Landschaft.

Aber erhaben auch in dem Sinne, dass man einfach viele Dinge, die einen im Leben beschäftigen, ausblenden kann.

Ausblenden, das ist ein bisschen so wie ein Reset, der einen wieder auf Null bringt.

Und einen die wichtigen Dinge im Anschluss ganz anders wahrnehmen lässt.

“Keiner will in den Kontext gebracht werden mit Angst.

Dabei will ich zu bedenken geben, dass eigentlich nur derjenige, der Angst empfindet und zugibt, einer sein kann, der mutig ist.

Weil um Mut zu beweisen, braucht es eine grundsätzliche Angst.

Die anderen, die das weit von sich weisen, sind Unwissende – und ein Unwissender, der sich in Gefahr begibt, ist nicht mutig.

Alexander und Thomas Huber sind der Inbegriff des Extrem-Alpinismus: Sie steigen auf über 8.

000 Meter, klettern frei und ohne Sicherung an Felsen und meistern schwere Routen.

Andrea Roth hat sie porträtiert und nach ihrem Glauben gefragt.

Nach einer Therapie und jahrelanger Auseinandersetzung mit seiner Lebensangst geht er gestärkt aus der Krise hervor.

Und rät, auch mit seinem Buch “Die Angst, Dein bester Freund” Menschen dazu, sich ihrer Angst zu stellen.

Beide Brüder setzen sich mit ihren Lebenskrisen und ihren ambivalenten Erfahrungen bei den Touren auseinander, werden stärker dadurch, dass sie ihre Probleme nicht links liegen lassen, sondern sie überwinden – wie einen Berg.

Und kommen dadurch dem Himmel ein Stück näher:

Dem Himmel ein Stück näher: die Huberbuam

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