Deutsche Liga gräbt sich ein, um die Saison zu beenden

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Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat ihre Entschlossenheit zum Ausdruck gebracht, die Saison 2019/2020 zu beenden.

Der DFL-Vorstand teilte den 36 Erst- und Zweitligisten mit, dass er nach einem Notfalltreffen an diesem Dienstagnachmittag seine Bemühungen fortsetzen werde, Spiele hinter verschlossenen Türen mit einem Minimum an Personal zu organisieren.

Der Vorstand empfahl eine weitere Verzögerung aufgrund der Coronavirus-Krise bis mindestens 30. April. Die Clubs werden den Vorschlag voraussichtlich bei ihrer nächsten Hauptversammlung am 31. März unterstützen.

Ein Saisonabschluss bis Ende Juni bleibt das vorrangige Ziel, so die Verbände. Die DFL gab bekannt, dass sie an Plänen für Spiele mit einer möglichst geringen Anzahl von Beteiligten arbeite.

Spiele hinter verschlossenen Türen sind die wahrscheinlichste Option.

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Fredi Bobic sagte, dass Bundesliga-Vereine sich möglicherweise jeden Tag so schnell wie möglich auf die Spiele vorbereiten müssen. Der Europameister von 1996 und derzeitige Sportdirektor von Eintracht Frankfurt unterstrich: "Im schlimmsten Fall müssen wir jeden Tag spielen, um dies zu erreichen."

Trotz wachsender Infektionszahlen und strenger Regeln greift der Liga-Verband ein, um ein frühes Saisonende auf jeden Fall zu vermeiden.

Kritiker sprechen von sinnloser Salami-Taktik. In einer ersten Entscheidung wurde die Saison bis zum 2. April unterbrochen.

Der Ligaverband spricht mittlerweile davon, Zeit gewonnen zu haben.

Kölner Geschäftsführer Alexander Wehrle, Peter Peters (Schalke 04), Jan-Christian Dreesen (FC Bayern), Oliver Leki (SC Freiburg), Stefan Schneekloth (Holstein Kiel), Rüdiger Fritsch (Darmstadt 98), Oke Goettlich (St. Pauli), DFL-Chef Christian Seifert und DFL-Direktor Ansgar Schwenken sagten, die Entscheidung sei einstimmig getroffen worden.

Immer unter Berücksichtigung neuer Entwicklungen öffnet die Verschiebung Türen für verschiedene Optionen, auf die das Panel hingewiesen hat. Die DFL sagte, sie werde weiterhin versuchen, jeden der 56.000 Arbeitsplätze im Fußball zu sichern, ohne die Spieler.

Regelmäßige Schulungen sind derzeit nicht möglich. Die meisten Mannschaften rechnen mit einem Heimtraining, um ein bestimmtes Fitnessniveau zu halten.

Mehrere Clubs konnten keine kleinen Trainingsgruppen einrichten, nachdem Versammlungen von mehr als zwei Personen von den Gesundheitsbehörden im ganzen Land verboten worden waren. Das Bundesland Bayern hat noch strengere Anweisungen.

Der in Berlin lebende renommierte Virologe Christian Drosten sagte, der deutsche Fußball müsse bis zum Frühjahr nächsten Jahres mit Spielen hinter verschlossenen Türen leben.

In der Zwischenzeit gaben mehrere Vereine bekannt, dass ihre Spieler erhebliche Lohnkürzungen akzeptiert und eingeleitet haben.

Der deutsche Meister von 2012, Borussia Dortmund, sagte, dass die Schwarzen und Gelben aufgrund der Kürzungen von einem zweistelligen Millionenbetrag profitieren werden.

Neben Dortmund haben auch Bayern München, Schalke 04, RB Leipzig, Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach und der VfL Wolfsburg angekündigt, Gehaltskürzungen zu akzeptieren. Bayern-Darsteller sollen Kürzungen um 20 Prozent vornehmen.

Alle Clubs kündigten an, die Ersparnisse zu nutzen, um die Arbeitsplätze der übrigen Mitarbeiter der Clubs zu sichern.

Die deutschen Nationalspieler Joshua Kimmich und Leon Goretzka haben eine Initiative zur Unterstützung von Gesundheitsprojekten ins Leben gerufen. Das Projekt „We kick corona“ der Bayern München hat bereits über 3 Millionen Euro gesammelt.

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