DFL-Präsdium tagt: Wie geht es mit der Bundesliga weiter? – Top Meldungen

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Die Bundesliga ist im Standby-Modus – richtungsweisende Hinweise auf einen weiteren Notfallplan könnte es von der Deutschen Fußball Liga geben. Das Präsidium der Dachorganisation der 36 Profiklubs in der 1. und 2. Liga berät sich in einer Schalte.

Mit Beschlüssen ist am Dienstag (24.03.2020) eher nicht zu rechnen, wohl aber mit Empfehlungen. Die DFL will die außerplanmäßige Vollversammlung voraussichtlich am 31. März vorbereiten. Die bundesweite Kontaktsperre im Kampf gegen das Corona-Virus hat die Lage auch im Fußball weiter verschärft.

Das Präsidium mit Sprecher und Geschäftsführer Christian Seifert an der Spitze tagt via Schaltkonferenz, um das nächste Vorgehen vorzubereiten. Weitere Mitglieder des Gremiums sind Peter Peters (FC Schalke 04), Jan-Christian Dreesen (FC Bayern München), Oliver Leki (SC Freiburg), Stefan Schneekloth (Holstein Kiel), Rüdiger Fritsch (SV Darmstadt 98), Oke Göttlich (FC St. Pauli), Alexander Wehrle (1. FC Köln) sowie DFL-Direktor Ansgar Schwenken.

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Angesichts der Ausmaße der Pandemie geht es in den Denkmodellen ohnehin nur noch um sogenannte Geisterspiele ohne Fans in den Stadien. Eine schnelle Absage der Saison hält Sportvorstand Fredi Bobic vom Erstligisten Eintracht Frankfurt, der zwei infizierte Spieler in seinen Reihen hat, noch nicht für erforderlich. “Ich glaube, dass es diesen Spielraum gibt. Nichtsdestotrotz sollte es unser Ziel sein, die Saison vorher zu Ende zu spielen”, meinte der Ex-Nationalstürmer.

Offiziell ausgesetzt ist der Spielbetrieb in der Bundesliga bis zum 2. April. Fest steht, dass der ohnehin von der DFL schon als unrealistisch eingestufte Termin am ersten April-Wochenende für eine Saisonfortsetzung nicht mehr haltbar ist. In einer erneuten Bewertung könnte die Pause sogar nochmals bis Ende Mai verlängert werden.

In der Präsidiumssitzung der DFL soll es um Spielplan-Szenarien, aber auch um die Finanzsituation der Vereine gehen. Durch die Übertragung von Geisterspielen könnten die Klubs zumindest Gelder aus TV-Einnahmen und von Sponsoren retten.

Normalerweise endet die Spielzeit am 16. Mai. Durch die Verlegung der Europameisterschaft ins kommende Jahr haben die Ligen wieder mehr Spielraum. Derweil rechnen renommierte Virologen sogar bis Jahresende nicht mit einem regulären Sportbetrieb mit Zuschauern.

Liga-Pause bis Ende Mai?

Geisterspiele sollen TV- und Sponsoreneinnahmen retten

DFL-Präsdium tagt: Wie geht es mit der Bundesliga weiter?

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