FC Bayern: Gleichzeitig Sorgen und Aufbruchstimmung – Top Meldungen

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Unsichere Zeiten – auch für Fußball-Rekordmeister FC Bayern München: Mit der Vertragsverlängerung für Trainer Hansi Flick soll Aufbruchstimmung erzeugt werden. Gleichzeitig sind aber auch die Sorgen groß.

“Wir brauchen Einnahmen. Die haben wir nur, wenn wir den Spielbetrieb aufrechterhalten können. Dementsprechend ist es ein Muss, dass wir die Saison zu Ende spielen, wann auch immer das der Fall ist”, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge gegenüber BR Sport und hatte dabei wohl die Meldung im Hinterkopf, dass aktuell 13 der 36 Erst- und Zweitligavereine akut von einer Insolvenz bedroht sind. Gleichzeitig kündigte er an, dass ab Montag (06.04.2020) wieder trainiert werde, allerdings nur im Rahmen der Absprachen, die mit den Behörden getroffen wurden.

Der Rekordmeister selbst ist als Finanzkrösus der Liga zwar nicht bedroht. Doch auch hier wird momentan jeder Cent zweimal umgedreht. Der Gehaltsverzicht in der Coronakrise gilt erst einmal noch bis Ende des Monats, so Rummenigge in der “Bild”-Zeitung: “Die Spieler und die Führung verzichten erstmal im April auf 20 Prozent.” Dadurch sei gewährleistet, dass “kein Angestellter beim FC Bayern weniger netto in der Tasche hat”. Sollte die Pause länger dauern, “werden wir uns mit unserem Spielerrat Ende des Monats zusammensetzen und besprechen, wie es weitergeht”. Die Bundesliga pausiert mindestens bis zum 30. April.

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Trotz Krisenstimmung und unsicherer Zukunft arbeitet der FC Bayern daran, Aufbruchstimmung im Verein zu erzeugen. Nach seiner langfristigen Vertragsverlängerung bis 2023 wird Trainer Hansi Flick maßgeblich in die Kaderplanung eingebunden. “Hansi hat ein Mitspracherecht, das ist doch klar. Die Meinung des Trainers spielt bei unseren Personalentscheidungen eine Rolle. Er muss ja mit den Spielern arbeiten”, so Rummenigge.

Bekannt ist: Gespräche über eine Verlängerung der Verträge mit Thomas Müller und Manuel Neuer laufen. An David Alaba soll Real Madrid interessiert sein. Der Österreicher soll aber gehalten werden. Bei Jérôme Boateng ist die Haltung der Münchner dagegen nicht ganz klar. Der Innenverteidiger, der schon mal abgegeben werden sollte, hatte sich zwar zeitweise wieder in die Mannschaft gespielt, gilt aber als Verkaufskandidat, zumal dann, wenn der noch verletzte Niklas Süle bald zurückkommen sollte.

In den kommenden Tagen und Wochen wird der Kader für die kommende Saison endgültig zusammengestellt. Dann soll Klarheit herrschen – auch darüber, wer möglicherweise neu zum Team dazustößt. Der millionenschwere Wechsel von Leroy Sané jedenfalls wird immer unwahrscheinlicher. Flick gilt aber als Befürworter des Leipzigers Timo Werner.

Gehaltsverzicht erstmal bis Ende April

Flick wird eng in Kaderplanung eingebunden

Fragezeichen bei Neuer, Müller, Boateng und Alaba

FC Bayern: Gleichzeitig Sorgen und Aufbruchstimmung

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