Fit durch Singen – Inneres Jogging mit 100 Muskeln – Top Meldungen

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Chor statt Fitnessstudio? Kann man durch Singen tatsächlich fitter werden? Ja, man kann! Musikpädagogen, Mediziner und Sportwissenschaftler bestätigen das. Singen ist eine Art inneres Jogging, bei dem etwa hundert Muskeln beteiligt sind.

Die am Singen beteiligten Muskeln reichen vom Kehlkopf über die Schultern, das Zwerchfell bis zum Bauch. Sänger lernen eine Kombination aus Brust- und Bauchatmung, erklärt Musikpädagoge Prof. Bernhard Hofmann von der Universität Augsburg: “Dabei wird nicht nur die Bauch- und Zwischenrippenmuskulatur beansprucht, sondern es findet ein mit dem Atmen verbundener Gasaustausch statt, der das Herz-Kreislauf-System und damit auch die Fitness begünstigt.”

In einer wissenschaftlichen Studie an der Universität Frankfurt analysierte ein Musikpädagoge im Jahr 2004 einen Laienchor. Dabei untersuchte er verschiedene Hormone und Proteine im Speichel der Sänger. Nach der Singprobe war die Anzahl der Immunoglobine A gestiegen, die das Immunsystem stärken. Auch der Anstieg von “Glückshormonen” wie Serotonin, Noradrenalin und Oxytocin wurde wissenschaftlich nachgewiesen.

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Wie beim Sport beginnen viele Chorleiter die Probe mit einem Aufwärmtraining. Die Nürnberger Musiklehrerin Ute Bräuer-Lenz verbindet dabei Dehnungs,- Haltungs- und Körperspannungsübungen mit dem Singen einzelner Töne: “Das Instrument ist der ganze Körper und wenn der lasch ist, dann tut man sich auch mit dem Singen schwer.”

Auch die Frauen aus dem Nürnberger Chor “Femmes musicales” spüren die positive Wirkung auf ihr körperliches Wohlbefinden. Ihrer Meinung nach sorgt Singen für einen kräftigen Beckenboden, eine gute Haltung und Entspannung. Singen kann man übrigens nicht nur im Chor, sondern einfach überall.

Studie: Singen macht glücklich

Das Instrument ist der Körper

Fit durch Singen – Inneres Jogging mit 100 Muskeln

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