Fußball: Entscheidung über Bundesliga-Start am Mittwoch erwartet – Top News

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Alle stehen in den Startlöchern und warten auf das “Go!” der Politik.

Das trifft insbesondere auf die Teams zu, die so schnell wie möglich mit dem Mannschaftstraining beginnen wollen – ja, müssen.

Die meisten Klubs wie Rekordmeister Bayern München wollen auch hier zuerst die Entscheidung am Mittwoch abwarten, der SC Paderborn trainiert dagegen bereits seit Montag wieder mit dem gesamten Team.

Die Zeit drängt.

Bis zum anvisierten Wiederanpfiff am übernächsten Wochenende hätten die Teams lediglich eineinhalb Wochen Zeit für Mannschaftstraining mit Körperkontakt.

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Nahezu alle Trainer hatten zuvor eine mindestens zweiwöchige Vorbereitung gefordert.

Diskutiert wird auch weiter auf politischer Ebene.

Sprecher Steve Alter bekräftigte am Montag die Haltung des Bundesinnenministers Horst Seehofer, dass auch Fußballprofis nach Kontakt mit Corona-Infizierten für 14 Tage isoliert werden müssen.

“Das ist ein Prinzip, das für die gesamte Bevölkerung zur Anwendung kommt, und es gibt keinen Grund, warum das bei Fußballprofis anders sein sollte”, sagte Alter.

Das DFL-Hygienekonzept sieht angesichts der engmaschigen Tests bisher nur die Isolation positiv getesteter Profis vor.

“Die Fälle sind ja gerade ein Beleg dafür, dass das ganze System funktioniert”, sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet im ARD-Mittagsmagazin.

Auch die Spieler beim FC Bayern München wurden negativ getestet.

Laschet und sein bayerischer Amtskollege Markus Söder (CSU) setzen sich besonders intensiv für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs ein.

Laut Bild soll sich die bayerische Staatskanzlei deswegen im engen Austausch mit den Fernsehsendern befinden.

Hintergrund ist die Sorge vor Menschenansammlungen bei Fans mit einem Sky-Abonnement.

Der Rechteinhaber wollte die Möglichkeit, Spiele frei empfangbar auf dem eigenen Kanal zu zeigen oder Rechte an ARD und ZDF weiterzuverkaufen, zumindest nicht ausschließen.

Man werde mit den Partnern Konzepte besprechen, teilte Sky mit, “wenn die Politik ihre Einschätzung publik gemacht hat”.

Der 1.

FC Köln will deshalb auch die Mannschaft zu einem Trainingslager in einem Hotel in der Kölner City zusammenziehen, sobald die Politik den Daumen gehoben hat.

Andere Teams wie RB Leipzig werden sich auf ihrem Trainingsgelände in Quasi-Quarantäne begeben.

Man werde “womöglich hier auch übernachten.

Das wird noch diskutiert”, sagte Leipzigs Nationalspieler Marcel Halstenberg dem MDR.

Am Mittwoch will die Politik nach Beratungen von Kanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder die Entscheidung über Geisterspiele im deutschen Profifußball fällen.

Die DFL sieht dem Tag dank der neuesten Testergebnisse positiv entgegen.

Im schlimmsten Fall hätte der Montag für einen Dämpfer für die Neustart-Hoffnungen sorgen können, doch die Meldung des 1.

FC Köln sorgte für Aufatmen im deutschen Profifußball.

Nach drei positiven Tests ergab die zweite Analyserunde beim FC ausschließlich negative Ergebnisse, das Hygienekonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) hat also seinen ersten großen Härtetest bestanden.

Die Vorsitzende der Sportministerkonferenz (SMK), Anja Stahmann, forderte von der DFL “höchstmögliche Transparenz” – zeitgleich sickerte beim “kicker” eine Mail von DFL-Direktor Ansgar Schwenken an die Chefs der Profiklubs durch, in der “von eigenen Verlautbarungen abzusehen” sei.

Die Profiklubs müssen aber nicht nur extern über den Mittwoch hinaus Überzeugungsarbeit leisten.

Der Wirbel um Köln-Profi Birger Verstraete, der zuerst im Interview mit einem belgischen TV-Sender das Vorgehen seines Klubs bei drei positiven Corona-Tests bemängelte (“ein bisschen bizarr”) und dann über die Vereinskanäle seine Kritik relativierte (“Habe mich an einigen Stellen falsch ausgedrückt”), beweist, dass auch intern noch viel Klärungsbedarf besteht.

Im besten Fall für die Bundesligen rollt der Ball wieder am 15.

Mai – und das womöglich sogar im Free-TV.

In einer vorbereitenden Telefonkonferenz sollen die Chefs der Staatskanzleien beraten haben, dass für die Zulassung von Geisterspielen eine Regelung gefunden werden müsse, Spiele auch im frei empfangbaren Fernsehen zu zeigen.

So oder so: Der Profifußball wird weiter unter strenger Beobachtung stehen.

“Fußballer sind nicht systemrelevant”, schrieb die sportpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Diana Stachowitz, am Montag in einer Pressemitteilung.

Eine “Sonderbehandlung” der Fußballer sei nicht gerechtfertigt.

“Solange es im Breitensport keine Lockerungen der Beschränkungen für die allgemeine Bevölkerung gibt – insbesondere für die Ausübung von Sportarten, die im Team gespielt werden – kann folglich auch kein Fußballspiel stattfinden.

BR Thema: Sport im Abseits – Mittwoch ab 20.

15 Uhr im BR Fernsehen

Alle warten auf das “Go” der Politik – auch beim Training

Köln und Leipzig wollen sich in Quasi-Quarantäne begeben

Der Zeitpunkt für diese guten Nachrichten war ideal.

Schließlich sollen Bundeskanzlerin Merkel und die Länderchefs am Mittwoch den 36 Profiklubs endgültig grünes Licht für die geplanten Geisterspiele geben.

Im Anschluss daran überträgt das BR Fernsehen die Sendung “BR Thema: Sport im Abseits” ab 20.

15 Uhr.

Gäste werden dabei unter anderem sein: der frühere FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, Rainer Koch (DFB-Vizepräsident und BFV-Präsident), Felix Neureuther.

Am Mittwoch will die Politik nach Beratungen von Kanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder die Entscheidung über Geisterspiele im deutschen Profifußball fällen.

Die DFL sieht dem Tag dank der neuesten Testergebnisse positiv entgegen.

Fußball: Entscheidung über Bundesliga-Start am Mittwoch erwartet

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