Kaltstart für die Profis – alles kein Problem? – Top News

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Die Torhüter hätten in der Anfangsphase der Corona-Krise den Nachteil gehabt, dass sie im Einzeltraining daheim praktisch kein spezifisches Training absolvieren konnten.

Aber schon im Kleingruppentraining konnten sie zuletzt wieder echtes Torwarttraining absolvieren, so Köpke weiter.

Das normale Torwartspiel, also “Bälle halten”, werde darum nicht das Problem sein, meinte Köpke.

Schwieriger werde es anfangs dagegen bei Rettungsaktionen außerhalb des Strafraums oder Pässen in die Tiefe sein, in denen es “um die richtige Einschätzung solcher Situationen” gehe.

Darum hält Köpke auch vor den ersten Punktspielen in einer Woche interne Trainingsspiele für “sehr wichtig”.

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Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche sagte noch vor der DFL-Entscheidung, die Saison ab 16.

Mai fortzuführen: “Zwei Wochen Mannschaftstraining wären optimal, um Verletzungen vorzubeugen.

Wenn es zwei, drei Tage weniger sind, wäre das aber auch machbar.

Eine besondere Stellung haben auch in diesem Fall die Torhüter, für die Spielpraxis besonders wichtig ist.

Sind Patzer etwa vorprogrammiert? Bundestorwarttrainer Andreas Köpke rechnet nicht damit: “Nein, an eine höhere Fehlerquote glaube ich nicht.

” Zwar müssten sich alle Profis – ob Torhüter oder Feldspieler – zunächst umstellen auf die spezielle Situation der Geisterspiele und würden auch Anfangsprobleme nach nur kurzem Mannschaftstraining haben, glaubt der 58-Jährige.

“Aber Torhüter kommen schnell wieder in den Rhythmus – wie Feldspieler auch”.

Bis zum Re-Start der 1.

und 2.

Fußball-Bundesliga bleibt den Klubs nicht viel Zeit.

Für die Profis wird es nach der langen Coronapause ein Kaltstart, denn Testspiele wird es nicht geben.

Verantwortliche und Mediziner sehen das aber gelassen.

“Die physische Fitness ist sicherlich nicht allzu schlecht.

Ein Trainer hätte bestimmt vor dem Start gerne drei Wochen Mannschaftstraining und dazu zwei Testspiele.

Aber das ist in der jetzigen Lage vielleicht nicht komplett umsetzbar”, sagt etwa Prof.

Dr.

Tim Meyer, Leiter des Instituts für Sport- und Präventivmedizin der Universität des Saarlandes in Saarbrücken und Vorsitzender der Medizinischen Kommission der UEFA.

Er verweist darauf, dass die Spieler erst zuhause für sich etwas tun konnten und dann Kleingruppentraining hatten.

Von Spielerseite gibt es ebenfalls kaum Bedenken.

Die meisten freuen sich auf den baldigen Neustart.

Größere Probleme werden nicht gesehen.

Christoph Kramer von Borussia Mönchengladbach etwa hält einen vermeintlichen Kaltstart für machbar: “Es muss einfach gehen, und wir sind, was die medizinische Betreuung und Vorsorge angeht, wirklich sehr gut vorbereitet”, sagte der 29-jährige Weltmeister von 2014 der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”.

Köpke: “Interne Trainingsspiele sind sehr wichtig”

Bis zum Re-Start der 1.

und 2.

Fußball-Bundesliga bleibt den Klubs nicht viel Zeit.

Für die Profis wird es nach der langen Coronapause ein Kaltstart, denn Testspiele wird es nicht geben.

Verantwortliche und Mediziner sehen das aber gelassen.

Kaltstart für die Profis – alles kein Problem?

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