Ronaldinho durfte keine Besucher im Gefängnis empfangen

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Der brasilianische Fußballstar Ronaldinho wird keine Besuche mehr im paraguayischen Gefängnis erhalten, wo er festgehalten wird, da die lokalen Behörden versuchen, den Ausbruch des Coronavirus zu bekämpfen.

Ronaldinho und sein Bruder Roberto Assis sind seit dem 6. März inhaftiert, weil sie angeblich gefälschte Pässe für die Einreise in das südamerikanische Land verwendet haben.

Laut dem Nachrichtenportal Globo Esporte haben paraguayische Beamte angeordnet, dass das Gefängnis am Rande der Hauptstadt Asuncion die Protokolle verschärft, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Zusätzlich zum Verbot aller Besucher außer Anwälten wurde dem Gefängnispersonal befohlen, Schutzhandschuhe und -masken zu tragen, während alle Gefangenen einem täglichen Gesundheitscheck unterzogen werden müssen, heißt es in dem Bericht.

Ronaldinho und Assis reisten am 4. März nach Paraguay, um an einer Wohltätigkeitsveranstaltung für Kinder teilzunehmen und für ein neues Buch zu werben. Das Paar wurde später an diesem Tag festgenommen, als die Polizei feststellte, dass sie mit gefälschten Pässen in das Land eingereist waren.

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Sie haben jegliches Fehlverhalten bestritten und sagten, dass ihnen bei ihrer Ankunft am internationalen Flughafen von Asuncion die behandelten Reisedokumente als „Geschenk“ überreicht wurden.

Ein Richter lehnte den Antrag der Brüder auf Hausarrest ab und befahl ihnen, bis zur polizeilichen Untersuchung im Gefängnis zu bleiben, unter Berufung auf ein Flugrisiko.

Ronaldinho zog sich 2018 aus dem Fußball zurück, nachdem er 2002 einen Weltcup-Triumph und zwei Auszeichnungen als FIFA-Weltfußballer des Jahres erhalten hatte.

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