Snowboardcrosser Schad steigt endgültig vom Brett – Top News

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Dazu kommen die gesundheitlichen Auswirkungen des Leistungssports: “Mir tun schon einige Gelenke und alte Verletzungen weh, sodass man froh ist, wenn man nicht mehr täglich mit 150 Kilo auf dem Rücken Kniebeugen machen muss”, erzählt der gebürtige Rosenheimer.

In seiner Karriere, die im Weltcup 2007 begonnen hatte, zog er sich unter anderem einen Steißbeinbruch und einen Bandscheibenvorfall zu.

Den endgültigen Ausschlag für die Entscheidung zum Karriereende hat aber “letztlich meine Familie gegeben”, so Schad: “Wenn man Kinder bekommt – das ist hoch emotional, das verändert dich grundlegend.

Für mich war immer klar, dass ich dann nach all den Jahren ‘on the road’ für meine Kinder da sein möchte.

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Rückblickend erinnert er sich am liebsten an seinen ersten Weltcupsieg.

Das war im März 2012 beim Saisonfinale in Valmalenco in der italienischen Lombardei.

“Für mich war das auch eine Art Initialzündung”.

Die Erfolge danach “mit Paul (Anm.

d.

Red.

: Berg) waren aber auch richtig cool, weil man die Freude teilen kann.

Und auch mit allen als Team feiern kann.

” So feierte er mit seinem Kollegen seinen zweiten Weltcupsieg beim Teamevent in Schruns im Jahr 2013.

Bereits in der vergangenen Saison hatte der Miesbacher ein Jahr Babypause eingelegt.

Dadurch war das Ganze “ein bisschen ein Rücktritt auf Raten.

Der Cut ist nicht so hart und tut vielleicht weniger weh”, sagt der 32-Jährige.

Nach einem Jahr Babypause hat der Snowboardcrosser Konstantin Schad sein Brett endgültig an den Nagel gehängt.

Der 32-Jährige vom SC Miesbach beendet nach fast zwei Jahrzehnten im Leistungssport seine Karriere.

Die Gründe: Kinder, Körper und Corona.

“Das ist keine Entscheidung, die ich leichtfertig getroffen habe.

Aber mit zwei Kindern, Corona und meinem nicht mehr ganz frischen Körper – da hat so vieles eine Rolle gespielt”, erklärt der 32-Jährige über seinen Verband Snowboard Germany.

“Im Moment wüsste ich gar nicht, wie wir das machen sollten, wenn ich jeden Tag ins Training müsste.

Die Kitas haben zu, die Großeltern können nicht einfach mal kommen”, sagt Schad.

Zu den “ganz großen Medaillen” bei Olympischen Winterspielen oder Weltmeisterschaften hat es zwar nicht gereicht.

Aber Bei den Winter-X-Games 2016, laut Schad “DEM Contest für jeden Snowboarder”, gewann er die Bronzemedaille.

“Ich war halt immer erst Snowboarder und dann Leistungssportler.

Ich habe einfach das gemacht, was mir Spaß macht”, erklärte der Oberbayer.

Als stellvertretender Leiter der Bundeswehr-Sportfördergruppe in München und als neu berufenes Mitglied des Präsidiums bei Snowboard Germany wird der Familienvater seinem Sport aber weiterhin verbunden bleiben.

Familienidylle statt “Kniebeugen mit 150 Kilo auf dem Rücken”

Ein “Rücktritt auf Raten”

“Einfach das gemacht, was mir Spaß macht”

Nach einem Jahr Babypause hat der Snowboardcrosser Konstantin Schad sein Brett endgültig an den Nagel gehängt.

Der 32-Jährige vom SC Miesbach beendet nach fast zwei Jahrzehnten im Leistungssport seine Karriere.

Die Gründe: Kinder, Körper und Corona.

Snowboardcrosser Schad steigt endgültig vom Brett

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