Warum Zuschauer nicht für jeden Sportler wichtig sind – Top News

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Aber “wenn wir Personen haben, für die Leistung dann zählt, wenn sie von außen Anerkennung bekommen und die Zuschauer fallen weg, dann müssen wir damit rechnen, dass diese Spieler natürlich auch eine entsprechende Leistungseinbuße haben.

” Es fehle die wesentliche Belohnung, der jubelnde Zuschauer nach einem Tor und mehr.

Diese Lücke gelte es dann zu füllen.

Deswegen sei “allein dieses ‘miteinander wettkämpfen’ im Sport natürlich hoch emotional.

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” Die Zuschauer seien nicht zwingend mitverantwortlich für die Emotionen der Sportler, was Würth an einem Beispiel unterstreicht: “Wenn der Gegner den Ball wegnimmt, egal, ob jetzt Zuschauer vorhanden sind oder nicht, dann ärgere ich mich, weil ich mein Ziel nicht erreiche .

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Und das tritt natürlich in verschiedenen Situationen auf und ist nicht unbedingt abhängig von Zuschauern.

Und vor allem der letzter Faktor könnte Einfluss auf die bevorstehenden “Geisterspiele” haben: Leistung sei “dann präsent, für mich sichtbar, wenn ich Anerkennung bekomme von Zuschauern oder vom Trainer oder eben vom äußeren Umfeld.

Sportler, die vor allem auf ihre Leistung oder auf das Gewinnen des Wettkampfs, also eines Bundesliga-Spiels, fokussiert sind können die ungewohnte “Geisterspiel”-Situation durchaus handhaben.

Umgekehrt bieten Sport-Wettkämpfe ohne Zuschauer auch eine Chance für solche Sportler, die ihre Trainings-Leistungen nur selten in den Wettbewerb übertragen können.

“Choking under pressure” nennt sich das Phänomen des Trainings-Weltmeisters, Versagen unter Druck, wissenschaftlich.

“Stellgröße ist die Anwesenheit von Zuschauern und da gibt es Personen, die sind froh, wenn keine Zuschauer dabei sind”, erklärt Würth.

“Emotionen entstehen praktisch permanent und vor allen Dingen immer dann, wenn wir uns mit Situationen auseinandersetzen, die für uns eine Bedeutung haben und die für uns bestimmte Konsequenzen bereithalten”, sagt Würth.

Sprich: unter Wettkampfbedingungen.

Die Fußball-Bundesligen starten ins Abenteuer “Geisterspiele”.

Sorgen die fehlenden Zuschauer für Leistungseinbrüche bei den Sportlern? Nicht unbedingt.

Warum das so ist, erklärt Sportpsychologin Sabine Würth im Interview mit Sport.

Um zu ergründen, wie Fußballer auf die Spiele ohne Zuschauer reagieren, “müssen wir erst einmal überlegen: Wie definieren die Spieler eigentlich ihre Leistung?”, erklärt Würth.

Speziell im Leistungssport gebe es drei Einflüsse, die sogenannten “Stellgrößen”: Wie bringt ein Sportler seine optimale Leistung? Wie beeinflusst die Wettkampfsituation den Sportler? Wie wirkt die soziale Anerkennung?

Aber fehlen die Zuschauer auf einer emotionalen Ebene als Unterstützung? Zahlreiche Bundesliga-Teams, so die allgemeine Thesen, profitieren bei Heimspielen ungemein von der emotionalen Bindung zu ihren Fans.

Fehlt das den Spielern bei den “Geisterspielen”?

Aber: “Viele Studien haben auch gezeigt: Wir vergessen nach relativ kurzer Zeit, wenn wir in ein Spiel involviert sind, viele Bedingungen, die jetzt plötzlich nicht mehr vorhanden sind.

Und gehen in diesem Tun auf – dann sind auch die Emotionen da.

Probleme könnten allerdings durchaus Teams und Spieler bekommen, die “zu sehr nach außen orientiert auf die Zuschauer und im Vorfeld schon in einem emotionalen Grundzustand” sind, der sagt: “Die Zuschauer sind nicht da.

Mir fehlt der zwölfte Mann auf dem Rasen.

Das macht mir Angst.

Dann bin ich in einem ganz anderen emotionalen Ausgangssetting.

Leistungseinbußen bei fehlender sozialer Anerkennung möglich

Eine Chance für Trainings-Weltmeister?

Wie wichtig ist der “zwölfte Mann”?

Die Fußball-Bundesligen starten ins Abenteuer “Geisterspiele”.

Sorgen die fehlenden Zuschauer für Leistungseinbrüche bei den Sportlern? Nicht unbedingt.

Warum das so ist, erklärt Sportpsychologin Sabine Würth im Interview mit Sport.

Warum Zuschauer nicht für jeden Sportler wichtig sind

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