Wichtige Spiele müssen ins Free-TV

0

Zwölf Bundesligaklubs demonstrierten in ihrer Videokonferenz nur in einem Punkt absolute Einigkeit: die Liga muss, um jeden Preis, auf sportlichem Wege fertig gespielt werden.

Würde man die Fußballmeisterschaft abbrechen, wäre der Schaden immens und der Fortbestand mancher Vereine fraglich.

Gäbe es keine finalen zehn Runden, fehlten auch Know-how, Commitment und Logistik für die nächste Saison, die im August oder September unter den gleichen Bedingungen und ebenso ohne Zuschauer wird anheben müssen; außer es gibt bis dahin einen Impfstoff.

Wird nicht gespielt, gehen TV-Millionen verloren – und, wenngleich es für manche naiv klingt: verlieren viele womöglich die letzte Freude.

Mit dem „Geisterspiel-Konzept“ war Österreich sogar der deutschen Bundesliga einen Schritt voraus.

Tun Sie mir einen Gefallen: Bitte TEILEN Sie diesen Beitrag.

Dort regt sich mehr Widerstand gegen den Kick vor leeren Rängen, sind auch Abläufe (Spiel mit Maske?) und Stadionregeln noch nicht so präzisiert wie es Ligavorstand Christian Ebenbauer geschafft hat.

Jetzt liegt der Ball bei den Grünen; im Büro des Sportministers, Werner Kogler.

Und bei Gesundheitsminister Rudolf Anschober.

Sie müssen zustimmen und genehmigen, dass die Liga unter diesen Bedingungen anheben kann.

Bis Anfang Mai müssen die Klubs Bescheid wissen, das komplette Mannschaftstraining starten.

Es dauert, um fit zu werden und Verletzungen auszuschließen, zwei bis drei Wochen.

Würde es Ende Mai losgehen, bestünde die Chance, bis 30.

Juni zehn Runden und das Cupfinale zu bestreiten.

Dazu gibt es dank der Uefa-Einsicht, Champions- und Europa-League-Endspiele zur „Rettung“ nationaler Bewerbe bis Mitte August zu verschieben, auch noch ein zusätzliches Zeitfenster bis 2.

August.

Womit sich die Bundesliga noch näher befassen muss am 7.

Mai und ihrer nächsten Sitzung, sind zwei Aspekte.

Was geschieht mit der zweiten Liga? Ihr Abbruch liegt auf der Hand, nur: spielen Ried und Klagenfurt mit oder ziehen sie vor Gericht? Eine Einstweilige Verfügung wäre folgenschwer.

Noch problematischer und vollkommen sinnbefreit wäre es, in dieser Situation nicht auch Spiele im Free-TV zu zeigen.

Sich Privilegien auszuhandeln mit dem Verweis auf Bedeutung, Stellenwert oder „Kulturgut“, ist ein legitimer Schritt.

Aber als einzige Sportart, die ihre Saison vor leeren Rängen beenden darf, müssen dann auch – TV-Partner Sky spielt aus Imagegründen sicher mit – mehrere (grün-weiße) oder alles entscheidende Partien „freigegeben“ werden.

Damit jeder etwas davon hat, der gepredigte Zusammenhalt nicht bloß ein Lockmittel für den Kommerz war, Profisport und Politik nicht angreifbar werden.

Dieses Foul können sich doch weder Liga, die Grün-Weißen noch die Grünen leisten.

Der Bundesliga-Neustart ist auf Kurs, Sportminister und Gesundheitsminister müssen nur noch zustimmen.

Ein fatales, inakzeptables Foul wäre es in dieser Situation jedoch, wichtige Spiele nicht im Free-TV zu zeigen.

Der Bundesliga-Neustart ist auf Kurs, Sportminister und Gesundheitsminister müssen nur noch zustimmen.

Ein fatales, inakzeptables Foul wäre es in dieser Situation jedoch, wichtige Spiele nicht im Free-TV zu zeigen.

Tekk.tv News

Share.

Leave A Reply