Apple iPad Pro (2020) im Test

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Wer bislang damit nicht arbeitete oder sich nicht mit der Thematik beschäftigte, der kennt vielleicht auch nicht True Tone: Das Angezeigte soll bei aktiviertem True Tone wesentlich natürlicher wirken – und dies wird durch die Analyse der Umgebung realisiert.

Fur Konsumenten und normale Anwender sicher eine tolle Sache, wenn alles sich dem Umgebungslicht anpasst und ein natürliches Farbschema angezeigt wird.

Farb-Arbeiter am iPad Pro werden dies aber vermutlich deaktivieren.

Ebenfalls zu erwähnen: die Abdeckung des kompletten DCI-P3-Farbraumes und die Unterstützung von Dolby Vision und HDR10.

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Im Gegensatz zu früheren Modellen arbeite ich momentan mit der 12,9 Zoll großen Version des iPad Pro Das ist schon sehr groß – und auch schwer, wenn man es in Verbindung mit dem Magic Keybord nutzt Wer das iPad Pro vielleicht gerne mit einer Hand hält, vielleicht abends beim Lesen im Bett, der wird vermutlich lahme Arme bekommen Auf der anderen Seite bedeutet ein größeres Display natürlich mehr Fläche Man bekommt mehr geboten, mehr Film, mehr Foto, mehr Farben, das ist schon eine tolle Sache Ich kann nichts Schlechtes über das Display sagen Es stellt wirklich alles hervorragend dar und lässt sich bestens bedienen Zumindest meine Augen vermitteln mir ein gestochen scharfes und farbechtes Bild

Das iPad Pro setzt auf einen A12Z-Bionic-Chip und ist somit noch einmal schneller geworden als der Vorgänger (den ich übrigens noch immer empfehlen kann für die meisten Arbeiten, die man am iPad machen möchte).

Das neue iPad Pro verfügt über eine Ultra-Wide-Kamera (Weitwinkel hat 12 MP, Ultraweitwinkel 10 MP), Mikrofone „in Studioqualität“ und einen LiDAR-Scanner, der Tiefenerfassungsfunktionen bietet.

Vielen Herstellern ist eine bombastische Vorstellung ihrer Produkte in der letzten Zeit nicht möglich gewesen, vieles wurde durch die Corona-Krise überschattet.

Und so gestaltete Apple die Vorstellung seines iPad Pro recht unspektakulär – Ende März konnte man es online begutachten.

Wie einige Leser vielleicht mitbekommen haben, arbeite ich seit einigen Wochen mit dem iPad Pro, einen entsprechenden Testbericht habe ich ja schon für das neue Zubehör, das Magic Keyboard von Apple, veröffentlicht.

In diesem ging ich ja schon auf die neuen Möglichkeiten von iPadOS ein, nämlich mit Maus und Tastatur bedient zu werden.

Diesen Teil lasse ich also hier rausfallen, bei Interesse schaut in meinen ersten Beitrag.

Beispielsweise die Kamera.

Und da erscheint das Thema Augmented Reality und Co.

immer noch als eine der Zukunfts-Geschichten.

Wir haben im neuen iPad Pro das Triple-Setup, bekannt aus dem iPhone 11 Pro.

Technisch: Weitwinkel: 12 MP, ƒ/1.

8 Blende, Ultraweitwinkel: 10 MP, ƒ/2.

4 Blende und 125° Sichtfeld und 2x optisches Auszoomen, bis zu 5x digitaler Zoom.

Besonderheit: Apple verbaut auch einen LiDAR-Scanner.

Platt gesagt: Das steht für Light Detection and Ranging und arbeitet tatsächlich ähnlich einem Radar, das Entfernungen optisch misst.

Der LiDAR-Scanner nutzt Laserstrahlen und misst die Zeit, die das Licht benötigt, um auf etwas zu treffen und wieder zurückzukehren.

Geht aber nicht „unendlich“, sondern eher im direkten Umfeld.

Die Leistung des iPad Pro 2020 ist schwer in Worte zu fassen.

Ich konnte es nicht dazu bewegen, mich bei Arbeitsabläufen zu nerven oder zu behindern.

Apple setzt auf einen A12Z-Bionic-Chip mit 64-Bit-Desktop­architektur und den integrierten M12-Coprozessor.

Spiele, Apps, Dienste – alles rockte das iPad Pro 2020 weg.

Aber: Das macht mein 2018er-Modell auch ohne Schmerzen.

Selbst in klassischen Benchmarks sehe ich keine Steigerung, die ich als „signifikant höher“ einschätzen würde.

Von daher würde für mich schon feststehen, dass sich kein Upgrade lohnt, wohl aber dürften die Neukäufer vom 2020er-Modell angesprochen werden, gibt ja auch WiFi 6 und eben andere neue Dinge abseits von CPU und Speicher.

Auf den neuen Besitzer eines iPad Pro muss dies so wirken als würde man von einem älteren iPhone (oder dem neuen iPhone SE) mit dickem Rahmen auf ein iPhone 11 umsteigen.

Randnotiz: Erkennt das iPad Pro mit der iOS-Version 13.

5 (zum Zeitpunkt als ich diesen Artikel verfasste noch in der Beta befindlich) einen Maskenträger, dann wird kein Entsperrvorgang mehr versucht, stattdessen auf den Eingabe-Bildschirm für den Zahlencode gewechselt.

Damit spart der Nutzer nun nicht ewig Zeit, es ist aber frustrationsfreier und minimal flotter.

Das Entsperren klappt im Hoch- sowie Querformat und ist sehr flott.

So schnell, dass man beim Hochwischen und Freischalten gar nicht merkt, dass das iPad Pro überhaupt gesperrt war.

  Der Bildschirm ist quasi instant da.

Dies allerdings nicht, wenn man das iPad im Landscape-Modus, also quer, so hält, dass man mit der Hand die Sensoren für Face ID abdeckt.

Dann weist euch aber ein kleiner Pfeil auf die Kamera hin, des Weiteren erscheint die Code-Eingabe nebst Text, dass die Kamera verdeckt sei.

Dann nimmt man die Hand weg und ist quasi gleich drin.

Wie auch der Vorgänger setzt das iPad Pro 2020 nicht mehr auf den klassischen Entsperrmechanismus per Touch ID, stattdessen wird per Face ID entsperrt.

Sofern man das iPad Pro 2020 im Querformat hält, also so, dass die rückseitige Kamera oben ist, dann habt ihr in der Draufsicht die Front-Kamera sowie Face ID auf der linken Seite.

Face ID richtet ihr beim Start des neuen iPad Pro ein, das funktioniert wie beim iPhone.

Paar Mal das Gesicht scannen lassen, fertig.

Das kann man beispielsweise mit der Maßband-App schön testen, wenn es einfach werden soll.

Auf der anderen Seite muss ich sagen, dass es derzeit so nicht wirklich Dinge gibt, die ich da LiDAR-technisch gebrauchen könnte.

Es muss ja auch von App-Entwicklern verbaut werden.

Klar, es gibt Complete Anatomy, aber das wird dann auch eher von Ärzten oder anderen Menschen genutzt, die in dem Sektor tätig sind.

Letzten Endes aber auch nicht schlimm für mich als Consumer, denn es ist ja ein iPad Pro und erlaubt somit Anwendungsfälle vom Noob bis zum Pro hinauf.

Quasi: Gibt eben auch Leute mit MacBook Pro, die nur einen Browser nutzen – oder ne Uralt-Festplatte am Thunderbolt-3-Port.

Für mich bleibt, dass mir persönlich Anwendungsfälle und Apps fehlen.

Zitat Apple: Der LiDAR-Scanner misst den Abstand zu Objekten in der Umgebung in einer Entfernung von bis zu fünf Metern, funktioniert sowohl in Innenräumen als auch im Freien und arbeitet auf der Photonenebene mit Geschwindigkeiten im Nanosekunden-Bereich.

Abseits dessen: Die Akkulaufzeit wird mit 10 Stunden angegeben.

So lange arbeite ich nicht am Stück damit.

Aufsummiert habe ich aber bei Durchschnittsnutzung diese Zeit erreichen können.

Streame ich aber viele Medien über Plex und mache etwas aufwendigere Spiele, dann muss ich schon deutlich früher ans Netz, teilweise nach 8 Stunden.

Und ehrlich gesagt: Ich würde mich nicht auf das Maßband verlassen.

Klar, funktioniert größtenteils, ist aber nichts für Menschen, die es sehr genau wissen wollen.

Klar, es passiert nichts, wenn ich meine Frau in der Höhe messe – da kommen die korrekten 1,66 m raus, bei mir fälschlicherweise 1,72 m oder auch mal 1,73 m – trotz eher 1,74 m / 1,75 m.

Wenn ich aber eine Küche plane oder so, dann kann ich nicht sagen „Zentimeter ist kein Maß“.

Da messe ich dann eben doch per Hand und greife nicht zum iPad.

Trotzdem: Verblüffende Technologie, wie da mit Laser auch in die Tiefe gemessen wird.

Augmented Reality nutzen schon lange zahlreiche Apps, darunter auch IKEA mit ihrer Anwendung.

Mit den neuen Möglichkeiten arbeiten diese Apps eben einen Ticken genauer.

Schaue ich mich um, so würde ich immer noch sagen: Nische.

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