AVM FRITZ!Repeater 3000 & AVM FRITZ!Repeater 2400 im Test

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AVM setzt bei ihm auf eine neue Bauform.

Der FRITZ!Repeater 3000 hat ein externes Netzteil mit einem ca.

1,5 Meter langem Kabel und wird hochkant aufgestellt.

Das Netzteil wird von unten eingeführt, die Gigabit-LAN-Ports sind rückseitig verbaut.

Der Kunststoff ist recht dünn, fast möchte man dem Repeater eine gewisse Klapprigkeit attestieren.

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Wer schon einmal den weißen Kunststoff der FRITZ!Box 7590 anfasste, der weiß sicher, was ich meine.

Es wirkt aber nur so, das Gerät ist äußerst stabil.

Muss man nur schauen, wo man ihn aufstellt, das klassische Einstecken direkt an der Steckdose ist bei dieser Bauform ja nun nicht gegeben.

In Sachen Wertigkeit und Kunststoff ist der 2400er übrigens meiner Meinung nach identisch aufgestellt.

Der AVM FRITZ!Repeater 3000 kam bereits 2019 in den Handel Der Repeater von AVM funkt auf Wunsch gleichzeitig im 2,4-GHz- und 5-GHz-Frequenzbereich Über ein zusätzliches 5-GHz-WLAN-Band ist die Anbindung aller Geräte ins Mesh der FRITZ!Box möglich, denn über diesen separaten Kanal tauschen sich Mesh-Router und -Repeater aus Der Mesh-Repeater 3000 nutzt das gesamte WLAN-Spektrum effektiv, damit alle Anwendungen wie Streaming oder Gaming stabile Verbindungen mit hohem Datendurchsatz erhalten WLAN-Technologien wie Band Steering inklusive Idle Steering (11v, 11k) sind ebenfalls dabei und sorgen dafür, dass für Smartphones oder Tablets schneller das Frequenzband gewechselt werden kann – auch bei bestehender Verbindung

An meinem Kabelanschluss kommt jetzt direkt die FRITZ!Box 6591 zum Einsatz, die ich allerdings noch erweitern musste, denn durch ihren Standort und die Bebauung hier, erreiche ich nicht alles im Haus, was ich möchte.

Da griff ich dann unter anderem zum FRITZ!Repeater 3000, da dieser zusätzlich noch zwei Gigabit-LAN-Anschlüsse mitbringt – und am Aufstellungsort benötige ich eben jene.

Ich schiebe oft Datenmengen von A nach B, da setze ich dann doch lieber auf die entsprechende Hardware.

Nicht immer ist die Bandbreite allein für entscheidend, sondern auch die Latenz spielt eine Rolle.

Bautechnisch sind keine LAN-Anschlüsse in irgendwelchen Wänden vonnöten, das geht bei uns 2020 auch komplett ohne – wobei klar sein dürfte, dass das Verzichten auf rein drahtlose Technik der Geschwindigkeit bei der Datenübertragung helfen könnte.

Aus Gründen diverser Umbauten und der Tatsache, dass ich einen neuen Kabeltarif habe und auf die Vodafone-eigene Lösung verzichten wollte, bin ich wieder für die Netzwerktechnik bei AVM gelandet.

Nein, ich musste natürlich nicht, aber ich wollte auch mal wieder reinschauen für den produktiven Einsatz.

Aufgrund meiner Netzwerk-Spielereien muss ich hier eh oft umbauen und ernte verständnislose Blicke von meiner Ehefrau.

Doch wo stellt man den AVM FRITZ!Repeater 3000 am besten auf? Logisch, am besten dort, wo noch brauchbares WLAN ist – nicht da, wo man es gerade braucht, weil keins da ist – oder eine schlechte Verbindung herrscht.

Das System kann ja nicht aus richtig schlechtem WLAN ein gutes machen, es muss ein noch gutes Signal weiter transportieren.

Der AVM FRITZ!Repeater 3000 signalisiert euch die Qualität anhand einer LED auf der Front.

Alternativ sei euch die WLAN-App von AVM empfohlen, diese kann ungefähr ausloten, wie die Qualität ist – oder auch nicht.

Alternativ kann diese App auch gut zur Verwaltung oder Einrichtung genutzt werden.

Logo, ich habe den AVM FRITZ!Repeater 3000 natürlich über die Mesh-Funktion mit meiner FRITZ!Box bekannt gemacht, das ist in wenigen Augenblicken erledigt.

Repeater am Wunschort platzieren und schon kann man die Geräte über die WPS-Taste bequem miteinander verbinden.

Der häufigste Einsatzzweck bei den Nutzern wird sicherlich „Brücke“ sein.

In der Zugangsart „WLAN-Brücke“ wird der FRITZ!Repeater per WLAN mit der FRITZ!Box (dem Router) verbunden.

Die Netzwerkgeräte können Nutzer sowohl per Netzwerkkabel (LAN) als auch über WLAN mit dem FRITZ!Repeater verbinden.

Wer LAN-Kabel daheim hat, der kann natürlich auch so einen Repeater direkt an der FRITZ!Box einspeisen

Reichweitentechnisch betrachtet: Der Google WiFi strahlt gefühlt besser in die Höhe aus, dafür das FRITZ!-Modell in die Fläche.

Will heißen: Habe ich einen Google WiFi angeschlossen, so bekomme ich aus dem Untergeschoss ausreichend WLAN nach oben ins Schlafzimmer, mit dem AVM FRITZ!Repeater 3000 komme ich nicht ganz dahin (nur messtechnisch!), sodass ich auf der zweiten Ebene noch einen Repeater setzen wollte, den 2400er, der ebenso eingebunden wird wie der 3000er – zudem wäre auch ein LAN-Anschluss ab Bord.

Ich habe halt wenig Lust, da oben im 2,4-GHz-Netz langsam unterwegs zu sein.

Nun könnte ich hier diverse Durchsätze posten, was euch aber nichts bringen würde (Ich mache es später aber dennoch!).

Vermutlich werdet ihr daheim niemals auf die identische Bebauung sowie die Abstände kommen, wie es bei mir der Fall ist.

Von daher muss ich einfach so ein paar Beobachtungen mit euch teilen.

Ich habe längere Zeit auf Google WiFi gesetzt, eine durchaus für den Konsumenten geeignete Lösung.

Allerdings könnten sich Nutzer an der Beschränktheit der App stören.

Manche Dinge klappen derzeit mit der Home-App von Google, anderes muss mit der WiFi-App erledigt werden.

Mumpitz.

Ebenso störte mich beim Nest WiFi (so der neue Name) der zweiten Generation, dass der Hauptrouter keinen Assistant hat, dafür LAN, der Satellit wiederum kein LAN, aber den Assistant.

Da waren die alten Kisten echt besser.

Nicht ganz so schlimm zu bewerten ist der Einsatz des 2400ers an der Steckdose, da ich da obenimmer einen Repeater auf Reserve haben muss, wenn sich Gäste im Zimmer unterm Dach einquartieren.

Oben ist also der  FRITZ!Repeater 2400 an einer Steckdose und deckt so den normalen Bedarf ab.

mit brauchbarem WLAN in 2,4 GHz und 5 GHz.

Randbeobachtung: Alle Geräte im Obergeschoss kämen auch halbwegs gut ohne den 2400er klar (maximal Streaming von Audio oder TV, mehr ist da meistens nicht), allerdings hat gerade mein iPhone 11 Pro mit dem WLAN genau dort zu kämpfen, wo ich mich meist aufhalte, wenn ich oben bin – im Bett.

Betrifft aber witzigerweise nur mein Gerät.

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